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Leck mich’ doch am Kuhfladenkeks

Eines der schönen Dinge an Weihnachten ist das Keksebacken… moment, das hat mir doch schon vor Jahren einer auch gesagt und ich hab’ ihm irgendwas geantwortet wie: “Na, Alter. Mir gefallen Arschbacken besser.” Egal, Keksebacken, das habe ich jedenfalls noch nie gemacht. Ich wäre erstens nie auf diese Idee gekommen und zweitens selbst wenn, hätte ich nicht den kleinsten Ansatz einer Ahnung gehabt, wie das funktionieren sollte.
Na, jedenfalls hat mich die Nachbarin, die mir ja in den meisten Dingen intellektuell vollkommen überlegen ist, zum Keksebacken überredet.
“Was willst du denn für Kekse, Matla?”
“Eindeutig Vanillekipferl.”
“Öööm, nein.”
“Himbeeraugen.”
“Nein.”
“Kokosbusserl.”
“Nein.”
“Ach, leck’ mich. Sag’ du doch,  was du willst.”
“Ok, Marzipankugeln.”
“Von mir aus.”
Als ich später das Resultat – drücke hier – vor mir hatte, ist mir die Spucke weggeblieben. Zuerst bekam ich kein Wort heraus, aber dann doch:
“Sieht nicht wie ‘Kugeln’ aus.”
Die Nachbarin wird rot.
“Darauf kommt es nicht an.”
“Sieht eher aus, als hätte deine Katze Durchfall und das Backblech mit vollgeschissen.”
Noch röter.
“Oder Kuhfladen von kleinen Kühen.”
Sehr rot.
“Matla! Koste eines. Du wirst schon sehen!”
Und ich kostete.
“Schmeckt aber nicht Marzipan.”
Die Nachbarin explodiert fast und ich gehe weg.

Ich aas:
1 Dose frische Jagdwurst
3 Brot
2 Käse

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Pfffrch und alles war umsonst

Ja, wie geht’s weiter? Gute Frage. Ich sag’ dir was. Die letzten Monate wollte ich hier schon des Öfteren Scheiße ablassen, aber dann war ich hier – ja, genau hier – und mir kam das Kotzen. So viele Anläufe, soviel gutes Vorhaben – und das hier. Was sind das für Scheißfarben? Ist das Rosa? Mein Misthaufenblog sieht ja aus wie eine Mädchenkinderzimmertapete! Das führt ja alles ad absurdum! Da kann ich noch soviel fluchen, schreien, dich mit harten aber lehrreichen Worten von deinen Gehirnkrämpfen erlösen, die Welt zum Teufel jagen, …. es löst sich einfach auf! Ja, so als würde man einen Kübel Weihwasser über einen Vampir schütten. Pfffrch und alles ist weg! Vampir und Weihwasser! Alles weg!
Heute wollte ich mir Mühe geben und hab’ mir gedacht: “Vielleicht wird’s ja besser, wenn ich den Misthaufenblog lange genug anstarre” Beim Arscherkarl! Es wird immer schlimmer, sag’ ich dir! Ich bin schon so aggressiv, dass ich der Nachbarin gerade das Bein gestellt habe, als sie vorm Tisch vorbeigegangen ist… ja, jetzt sieht sie mich wieder so an… mit ihren Triefaugen… Herr Gott nochmal!
Nein, so kann das nicht weitergehen. Ich sehe mich schon in Depressionen verfallen. Rosa und Beige, fuck! Ich muss das ändern!

Und aas:
1 Käsekrainer
1 Senf

Das Weihwasser löst alles auf

Aprilritze

Lässig, die Nachbarin. Echt lässig. Bin zum Billa gelatscht, Futter zu kaufen, alle haben mich blöd angegrinst. Bin schon richtig aggressiv geworden.
“Wos schaust’n so deppat, du Oarsch!”, hab’ ich den Regaleinräumer gefragt.
“Nix, Matla. Passt scho.”

Nun, daheim bemerkte ich das Desaster. Wollte mir gerade die Hände waschen, als ich aus den Augenwinkeln etwas Seltsames auf meinem Gesicht sah (ich vermeide jeglichen direkten Augenkontakt mit mir selbst).
“April Apr” stand auf meiner Stirn geschrieben. Lustig. Nun wurde mir schlagartig klar, warum gestern am Nachtkästchen der Nachbarin dieser wasserfeste Filzstift gelegen hatte.
Diese Sau!

Aber ich möchte wissen, wann sie meinen Scherz bemerkt. Hoffentlich trägt sie heute wieder eine ihrer Hüfthosen. Da kann man dann oberhalb der Arschritze lesen: “Hier stinkts” – mit Pfeil nach unten.

Ich aas:
1 EKG

PS: die Geschichte mit Costa Rica geht morgen weiter

Aprilritze

Matulawürsterl

zum Beginn dieser Geschichte

Aber vielleicht habe ich das mit den Drogen auch völlig falsch verstanden. Egal. Der hektische Typ zog ab und ich saß wieder allein mit dem Schnauzbart im Zimmer. Ich holte mir einen Tschick aus der Hose – nach weiß Gott wie vielen Stunden im Flugzeug war ich schon völlig auf Entzug.
“Hast du Feuer?”, fragte ich den Typen auf Spanisch… ich versuchte eine gute Mischung zwischen Mutter- und Mafiaspanisch zu finden… Muttern würde sagen: “Na, wo ist denn das Feuerchen? Ja, wo is’ es denn?” und der Pate: “Gib Feuer, sonst schneid’ ich dir die Eier ab! Aber die schneid’ ich dir sowieso ab und steck’ sie deiner Schwester in den Arsch!” Der Zollbeamte (oder was auch immer er war) zuckte so zusammen, dass seine fette Wampe wie ein Haufen Gelee zu wackeln begann.
“Du sprichst unsere Sprache?”, fragte er mit zusammengekniffenen Augen.
“Ja. Also hast du nun Feuer oder muss ich erst…” – ich bemerkte, dass ich ins Mafiaspanisch abglitt. “Ach, gib mir doch ein feines Feuerchen, mein kleines Dickerchen.”
“Eigentlich darf man hier nicht rauchen.”, sagte er.
“Österreichische Zigaretten” Ich bot ihm eine an. Er nahm sie, roch daran, zündete sie an, tiefer Lungenzug, dann gab er mir das Feuerzeug.
“Weißt du”, begann er, “Seit die Gringos hier alles aufkaufen, verlangt die Regierung, dass wir uns ihnen anpassen. Nicht mehr rauchen, mehr Bewegung, weniger Saufen und der ganze Scheiß.”
Ich reagierte darauf nicht, wollte nur möglichst schnell weg von hier. Der Schnauzbart sah mit gefurchter Stirn in meinen Pass und versuchte meinen Namen laut auszusprechen: “Augustin Matla” – er versagte völlig. “A-ugu-s-tin Mat-ula”
“Korrekt. Das ist mein Name: Matula” Das gefiel mir sehr. Matula, wie dieser halbstarke Pifke-Privatdetektiv.

Lesen Sie morgen, wie ich dem Schnauzbart den Garaus machte.

>> Teil IV

Ich aas:
1 Pfanne mit Würstchen – die Nachbarin schaut auf mich – während sie das kochte, massierte ich ihre Titten

Matulawürstel

 

G…G…Gemeinschaft

An den Kommentaren zum gestrigen Beitrag erkenne ich drei Dinge:

  1. Der Leser ist mit dem bestehenden System nicht zufrieden
  2. Der Leser hat Angst, diese seine Meinung zu äußern
  3. Der Leser interessiert sich einen Scheißdreck für meine Erlebnisse in Costa Rica

Der letzte Kommentar von unserem Popscherl bringt das ganze auf einen Punkt:

Wir spalten uns alle ab: MATLA, FÜHRE UNS!

Gut, gut. Ich kann verstehen, dass du das willst.Lass uns das Ganze etwas durchdenken:

Ich bin Führung in Fleisch und Blut. Ich aktzeptiere Nichts und Niemanden über mir und alles andere ist mir Wurscht. Darum habe ich Umamatlarumma gegründet. Ich tue, was ich will, bestimme, was passiert und kümmere mich um meinen eigenen Kram. In Umamatlarumma gibt es nur mich, den Herrscher.

Doch das kann sich ja ändern! Denn das größte Problem, das ich in Umamatlarumma schon immer hatte, war die Selbstversorgung und vollkommene Unabhängigket von externer Infrastruktur. Und ich denke, wenn auch ihr Teil von Umamatlarumma werden würdet, könnten wir das schaffen.

Schreiben wir zunächst auf, was wir nicht wollen, wenn wir zusammen in einer G…G…Gemeinschaft leben (in der ich der unantastbare Gottvater bin):

  1. ein System, welches nur überlebt, indem es die Schwachen ausbeutet
  2. ein System, welches nur überlebt, in dem die Schwachen immer mehr arbeiten, aber dafür immer weniger verdienen
  3. ein System, welches den Menschen immer mehr die Eigenverantwortung nimmt (mit dem Grund, sich um ihre Sicherheit zu sorgen)
  4. ein System, in dem rückgratlose Politiker nur dafür da sind, um uns mit Lächerlichkeiten abzulenken, während die wahren Machthaber im Hintergrund arbeiten.
  5. ein System, welches… ach lassen wir das. Die Liste würde nie aufhören.

Sagen wir zusammengefasst einfach:
Wir wollen nicht das System, das jetzt das System ist.

 

Subsistenzwirtschaft ist also unser Ziel, denke ich. Fassen wir nun zusammen, welche Bedürfnisse wir befriedigen können müssten – was brauchen wir für ein schönes Leben:

  1. Alkohol
  2. Tabak
  3. Fleisch
  4. Käse
  5. Brot
  6. Vitamintabletten (alternativ dazu Obst bzw. Gemüse, welches im Freien in der Natur wächst)

 

Was brauchen wir nun, um das herstellen zu können?

  1. einen Bauernhof mit genügend Fläche, um Wein, Tabak, Schwein und Kuh anzubauen.
  2. einen Bauern (der sich mit Tabak und Käse auskennt)
  3. einen Winzer
  4. einen Schnapsbrenner
  5. einen Bäcker
  6. einen Schnitzelkoch
  7. einen Apotheker??? Gut, lassen wir das mit den Vitamintabletten, nehmen wir ersatzweise das Gemüse.

In meiner Genialität dachte ich schon daran, einfach auf Fleischkonsum zu verzichten. Aber das wäre nicht gut, denn was macht man sonst mit den alten Milchkühen?

Fahren wir morgen mit unserer Planung fort. Vorab: was könntest du zu unserer G…G…Gemeinschaft beitragen…..kotz!

Weißt du was? Ich hasse das Wort “Gemeinschaft”! Und überhaupt hasse ich Gemeinschaft! Nein, du mußt dir was anderes überlegen, Alter! Also echt!

Ich aas:
3 Brot mit weißem Aufstrich
1 Käse

Wir hassen das System

La salsa esta preparada

Was für eine Scheiße! Da ist man mal etwas länger außer Landes und schon bricht das System zusammen?

Als ich gemerkt hatte, dass ich in Costa Rica wohl für längere Zeit gestrandet war, rief ich die Nachbarin an, sie zu bitten, sich um meine Wohnung zu kümmern. Und was hat sie getan? Sie hat einen alten, verkommenden Penner einquartiert, den ich jetzt nicht mehr vom Hals bekomme! Muss ihn wohl irgendwann im Müll entsorgen.

Außerdem ist es nicht so leicht an EU-Geld zu kommen… brauche Alkohol, Zigaretten, Rechnungen müssen bezahlt werden… der ganze Käse eben. Ist für mich als Umamatlarummaner nicht so einfach… apropos: was ist denn mit euren Politikern los? Haben die überhaupt selbst noch Eier? Oder lecken sie nur mehr neidvoll die Eier der Amerikaner? Was sind das denn für Wichser! Sind das eure Vertreter? Lächerlich! Ich sage nur: Kryptokratie… ist wohl eine kleine Revolution von unten nötig, was?

Für die Einreise nach Costa Rica habe ich eine falsche Identität als Österreicher angenommen. Das war ziemlich aufwendig, denn damals, zu Zeiten der Gründung von Umamatlarumma, verbrannte ich alle österreichischen Papiere… bis auf den Pass, und der war vor ein paar Monaten abgelaufen…

…da schleicht er schon wieder vorbei, dieser Penner… ja, steck dir dein “Servas” in deinen vollgeschissenen Arsch!
Hhehe… hab’ ihm eine leere Dose auf den Rücken geknallt… der hat es nicht mal bemerkt… sind bloß ein paar Läuse abgefallen.

Gut. Morgen dann, wenn der Penner wieder im Park schläft, ich den letzten Dreck aus Costa Rica aus meinem Magen geschissen habe (sieht momentan aus wie halbpürierte Bohnen-Salsa) und sich die Lage einigermaßen eingependelt hat, muss ich dir erzählen, was da los war.

Ich aas:
1 Brot
1 paar Oliven – schön wäre es, aber die sahen schon mehr nach Moos aus
1 paar Spritzer Tabasco aufs Brot stattdessen

La salsa

Umamatlarummanische Weisheiten

Ich habe auch ein paar kluge Sprüche und Geschichten auf Lager. Sie stammen aus dem Buch “Umamatlarummanische Weisheiten”:

“Gehe nicht zurück, denn dort ist nichts mehr.”

“Was auch immer du trinkst, trink’ es richtig.”

“Erkenne die Aussichtslosigkeit der Diskussion.”

“Der Narr labert über seine Probleme, der Weise nimmt einen Schluck Bier und steckt der Stripperin einen Zehner in die Arschritze.”

“Achte deine Männlichkeit, denn du bist der Herrscher im Schwanz- und Fotzenland.”

“Der Meister spazierte eines Abends mit seinen Schülern durch ein Hopfenfeld. Die Schüler waren begeistert von der Klarheit des Himmels und dem Strahlen der Sterne. Der Meister klopfte jedem einzelnen mit seinem Spazierstock auf den Hinterkopf. Da begriffen die Schüler.”

“Wer ist dein Meister? Sieh, es gibt nichts anderes als den Meister selbst.”

Eines Tages kam eine Frau zum Meister. Sie hatte eine Kuh an der Leine. Die Kuh machte Muh, und die Frau jammerte: “Meister, was soll ich tun? Oh, hilf mir in deiner unendlichen Weisheit und Güte!” Der Meister erhob sich und schnitt der Kuh mit einem Lotusblatt den Kopf ab. Die Frau stand fassungslos da, sie verstand nicht. Da lächelte der Meister: “Nur Mut! Gehe hin und handle nach meinem Vorbild. Fortan wirst du immer wissen, was zu tun ist – oder unerleuchtet sterben.”

Ich aas:
1 Brot mit Leberaufstrich und Senf und Käse

Umamatlarummanische Weisheiten

Lang lebe Umamatlarumma und sein erlauchter Herrscher!

Spricht er mit Bob

Na gut, dann sprech’ ich mit Bob.

Guten Tag, Bob.
Natürlich möchte ich auch – und gerade – dich hier sehr herzlich willkommen heißen. Ich habe dich nicht vergessen, nein nein. Es sei dir versichert, dass ich schon oft an dich dachte!
Und zwar denke ich, wenn ich deinen Namen lese,  jedes Mal an “Arsch”. “Bob” ist für mich so eine Art Abkürzung für “Popsch” und das wiederum ist in Österreich ein verniedlichendes Wort für “Arsch”. Das Interessante dabei ist, dass dein Name, liest man ihn von hinten nach vorn, “Bob” bleibt. Du bist und bleibst also ein Arsch, egal wie man es dreht und wendet.
Der erste Kommentar aus deinem maledeiten Loch ereilte uns übrigens hier: Bob’s erster Furz. Das war im Jahre 2006! Vor sieben Jahren! Das zeigt uns doch ganz deutlich, wie wichtig du mir bist. Da ich ja erst jetzt deiner minderen Existenz gewahr werde.
Und ich kann mit ruhigem Gewissen sagen: ich habe nichts versäumt.

Möge die Flatulenz ewiglich deiner harren!
Matla

PS: ich aas:
1 Apferl
1 Broterl
1 Käserl

Sprich mit Bob

Schimpft er bis zum Topfen

Gestern erörterten wir die Sachlage rund um das Themengebiet “Matla’s Freilufteier“. Der persönlichkeitsgespaltene und geistesgestörte Kommentator gab mir auch viele hilfreiche Tipps, wie zum Beispiel: “Sport oder was?” beziehungsweise “Vorm Unterhosenanziehen die Füße gut abtrocknen”. Passend zum Thema die neue krankhafte Kommentatorenausprägung “Herr Hodenhaar”. Ich darf dich auf herzlichste begrüßen, Hodenhaar, ich gehe davon aus, dass du genauso ein blöder Wichser bist, wie alle anderen.

Mit Leutebeschimpfen kommt man gut durch’s Leben. Heute Früh, als ich gerade meine Wohnung verließ und die Tür verriegelte, rauschte die Nachbarin an mir vorbei die Stiegen hoch. Die Schminke rund um ihre Augen war komplett verlaufen, es sah aus als hätte sie bei einer Schlägerei zwei blaue Augen verpasst bekommen. Jetzt da sie mich abserviert hat, läuft sie wahrscheinlich wieder jede Nacht in der Stadt rum und lässt sich von irgendwelchen Typen durchbudern.
“Wah, was bist du häßlich!”, rief ich ihr schnell noch nach. Die Nachbarin blieb gar nicht stehen und schrie aus dem nächsten Stockwerk.
“Du Schwanzlutscher, du Arschloch, du verschissenes!”
“Der Schwanzlutscher bist ja wohl eher du, du alte Hure!” – ich musste schon ziemlich laut schreien.
Danach ging ich gut gelaunt arbeiten und stell’ dir vor: jetzt war die Nachbarin bei mir und hat mir Topfentorte gebracht.

Ich aas:
1 Topfentorte

Schimpft er bis zum Topfen

 

Neujahrstopfenhollerscheißdreck

Wie viele von euch, ihr armen Seelen, haben uns auch die Nachbarin und ich zu Sylvester  völlig utopische Dinge vorgenommen.
Die Nachbarin schlug es zuerst vor.
“Was? Für immer?”, rief ich entsetzt.
“Nein, nur für zwei Wochen.”
“Ok. Versuchen wir es.”
Die Nachbarin als Kettenraucherin wollte zwei Wochen nichts rauchen. Lächerlich, sie hielt nicht mal einen halben Tag durch.
Und ich, der ich schon immer mit der Alkoholsucht liebäugele, sollte in dieser Zeit auf eben Alkohol verzichten. Ich hielt bis Freitag durch.  Also fast elf Tage. Naja, etwas weniger, denn zum Jahreswechsel war ich so besoffen, dass ich den Alkoholspiegel bis zum zweiten Jänner ausnutzen konnte.
Dennoch. Eine Wahnsinnsleistung eigentlich… doch völlig für’n Arsch. Die letzten Tage flehte mich die Nachbarin schon inbrünstigst an, doch wenigstens ein Glas Wein zu trinken… seltsam, ich hatte keine Entzugserscheinungen, nur immer stärker werdende Depressionen. Langsam krochen sie in mir hoch und manifestierten sich im Gehirn… wie kann man das Dasein nur im nüchternen Zustand ertragen? WIE?
Normalerweise bin ich ein unternehmungslustiges Kerlchen. Dahin! Dorthin! Weiter! Doch nun lag ich nur noch herum. Einmal bat ich die Nachbarin sogar, mir Blumen auf den Bauch zu geben, als ich zum Sterben bereit am Sofa lag.
Am Freitag wurde plötzlich die Depression von Aggression abgelöst, weil ich schon seit Sylvester keinen Sex mehr hatte. Dann hatte ich die Schnauze voll! Soff mich ins Jenseits, fickte wie eine Sau mit der Nachbarin… seither ist alles wieder gut.

Ich aas:
1 Topfentorte