Aluhut mit Reis

Nun weiß ich, was los ist. Herbstdepression. Zwei Wochen regungslos im Bett gelegen und heute wieder in der Anstalt. Zwei Wochen. Und heute angejammert worden von zwei Typen. Hab nicht alles verstanden. Mein Gehirn noch immer im Ruhemodus.
Nein. Nicht zwei Wochen regungslos. Zweimal mit der Nachbarin im Auto rumgefahren. Ich habe den Tod erhofft. Fast wäre ich erlöst worden. Fast.

Beim Chinesen keine Lust zum Lesen der Speisekarte.
„Huhn, süßsauer, mit Nudeln.“
Der Chinese versteht nichts, nur die Speisekarte.
Musste Speisekarte lesen.

Deshalb ich aas:
1 Tegel mit Mangohuhn
1 Aluhut mit Reis

Aluhut mit Reis

Montagmorgengespräch

„Wir fahren jetzt in den dritten Bezirk.“, begann Dr. Sowieso, als wir im Auto saßen.
Ich antwortete nichts, denn ich war äußerst grantig drauf. Immerhin musste ich schon um 8 Uhr am Morgen in der weißen Anstalt sein und normalerweise stehe ich nicht vor 9 Uhr auf! Ich saß am Beifahrersitz und beschimpfte in Gedanken die Menschen, die so dumm waren und schon um diese Zeit auf der Straße herumirrten.
Um mich abzulenken, begann ich irgendwann unwillig ein typisches Montagmorgengespräch:
„Die Menschen sind eigentlich schon eine widerwärtige Spezies. Was da alles so ein Leben lang an Scheiße aus ihnen herausquillt. Ganze Häuser könnte man damit füllen. Ganze Städte! Stellen Sie sich das mal vor. Eine Stadt aus Scheiße! Wobei… wenn ich mich hier so umsehe… Wien ist eine Stadt aus Scheiße. Mit Menschen aus Scheiße. Die Scheiße wird nur von einem Ort zum andern geschaufelt. Vom Menschen heraus und in die Stadt hinein. Ein steter Fluß aus Scheiße… pure Scheiße… die Scheiße ist immer und überall…… besteht die Atemluft nicht auch schon aus Scheiße? Riechen tut sie jedenfalls danach. Soll ich mal das Fenster runterkurbeln? Damit die Scheiße hereinströmen kann? Damit wir ersaufen in Scheiße? Ertrunken in Scheiße! Was ist das für ein Tod? Ha! Aber was ist das auch für ein Leben? Ein Leben in Scheiße. Scheißleben! Ja, so kann man das nennen… und wofür leben wir? Um diese ganze Scheiße zu ertragen? Macht das Sinn? Ja! Wo ist da der Sinn? Wo ist der Sinn der Scheiße? Wenn wir da tagein tagaus in der Scheiße herumrennen… darin herumwühlen, uns darin laben. Was soll das? Ist das alles? Alles Scheiße?“
Nun wartete ich auf eine Reaktion von Dr. Sowieso, der ziemlich verbissen und finster am Steuer saß. Er blickte mich aus den Augenwinkeln an, sagte aber nichts. Ich wollte unser Gespräch nicht abreißen lassen, also fuhr ich fort:
„Ist ja egal. Eines steht fest: Scheiße ist es. Scheiße ist. Scheiße…“
Bis mir Dr. Sowieso endlich den Grund meines Mitkommens offenbarte.

Und das erzähle ich morgen.

Ich aas:
1 Mischmaschweckerl von Billa

Dr. Montag

Die Schuld des Verschiebens

Ja, ich habe jede Menge Schulden:

  1. was geschah während des Feuerwehreinsatzes?
  2. wo ist das Morituri Beisl?
  3. wo ist der Brandinesa?
  4. warum starb in Costa Rica der Klavierspieler?
  5. Und noch vieles mehr.

Viele Fragen sind offen, nichts ist geklärt.

Doch das ist eine Taktik, die ich schon mein ganzes Leben anwende. Etwas beginnen, es spannend machen und dann auf morgen vertrösten.

In der Schule zum Beispiel. Bei schriftlichen Tests. Manchmal, wenn ich wie so oft völlig ahnungslos war, schrieb ich so etwas wie: „Das erzähle ich Ihnen dann bei der Nachprüfung. Auf Wiedersehen.“
Oder bei der Fahrschulprüfung.
„Matla, haben wir bei dieser Kreuzung Vorrang oder nicht?“
„Das erzähle ich Ihnen, wenn wir drüber sind.“
Auch die Nachbarin kennt das:
„Und? War mein Essen gut?“
„Nun, das sage ich dir, wenn ich scheißen war.“

So läuft das. Und ich aas – und das erzähle ich dir jetzt sofort auf der Stelle stante pede:

1 Kornweckerl mit EKG

Die Schuld des Propheten

 

Das Silvesterkomplott

„Den da drüben?“, fragte ich und sah mir den Nachbarn schwankend an, den der Dominus heute Nacht umbringen wollte. Ich brauchte etwas Zeit, um meine Augen zu fokussieren… ok… da war er. Kurzes Kinn, keine Lippen, keine Augenbrauen, hohe Stirn.
„Ja, ich hasse ihn“, bestätigte ich, „Des Oarschloch drah ma ham.“ Ich öffnete die Kiste mit den Waffen und holte eine Granate heraus.
„Erstaunlich“, begann ich, als ich das Ausmaß des Arsenals erst so richtig registrierte, und wollte mir auch noch die Schrotflinte greifen.
„Net so“, flüsterte der Dominus und nahm mir die Granate wieder ab. Sorgfältig legte er sie in seine Waffenkiste zurück. Dann sagte er mit vor Stolz leuchtenden Augen:
„Sondern daaaamiiiit.“ Und machte eine ausladende Handbewegung über seine Silvesterfeuerwerkskörpersammlung.
Ich versuchte, einige Szenarien durchzuspielen.
Variante 1: eine Riesenladung Schweizer in den Arsch und anzünden. Vorteil: schneller Tod. Nachteil: der Saustall mit dem Gedärm und dem Blut.
Variante 2:  rund um den Körper eine Vielzahl an Raketen installieren und entzünden. Vorteil: die verräterische (zukünftige) Leiche fliegt in den sternenübersäten Nachthimmel davon, explodiert und verteilt sich über dem Haus eines Nachbarn (Notiz: schräg abfeuern). Nachteil: schneller Tod zwar, aber mit länger andauernder anfänglicher Panik für das Opfer.
Ich schlug dem Dominus Variante 2 vor. Er grinste und bewegte ein paar Mal seine Augenbrauen auf und ab.
„Den Fetznschädl spreng ma in Fetzn!“

Und morgen erzähle ich, wie es zu dem Feuerwehreinsatz gekommen ist.

Ich aas:
1 Teller Sushi, um mich bereits jetzt an den postapokalyptischen Rattenfraß zu gewöhnen

Das Silvestermordkomplott

Silvestriges Kopfschusstheater

In der Garage angekommen ging aber das gestern erwähnte Affentheater weiter! Zuerst zeigte er mir torkelnd und lallend – inzwischen waren wir ziemlich bedient – harmlose Feuerwerkskörper. Nun ja… „harmlos“, wenn es nicht eine so gewaltige Menge gewesen wäre! Ehe ich mich versah, hatte er auch noch einen Revolver in der Hand und zielte mit ausgestrecktem Arm auf meinen Kopf!
„Was wäre, wenn ich jetzt abdrücken würde?“, fragte er ganz ruhig und ernst. Ich überlegte kurz und kam zu dem Schluss, noch ein paar wichtige Dinge erledigen zu wollen. Daher nahm ich gekonnt einen beherzten Zug aus der Schnapsflasche, fischte mir gleichzeitig einen Tschick aus der Hosentasche, um ihn mir auch sogleich nach der Schnapsflasche in den Mund zu stecken. Ich holte rülpsend mein Feuerzeug aus Tasche und…
„Bist deppat? Wüst uns olle in de Luft sprenga?“, schrie der Haberer, als hätte er eine Rakete im Arsch! Er warf seinen Revolver in eine Kiste zurück… dabei sah ich, dass noch jede Menge anderer Waffen darin gelagert waren. Ein ganzes Arsenal, toll. Ich zündete mir den Tschick trotzdem an, denn der Tod war mir heute wohl gewiss. Entweder durch eine Explosion oder durch einen Kopfschuss. Der Dominus lachte, schlug mir kräftig auf die Schulter und lallte: „Du bist ma vielleicht ana! Echt klass! Is jo ollas nur a Spaßerl!“
Dann wurde er plötzlich durch etwas hinter mir abgelenkt. Ich drehte mich vorsichtig um… vielleicht waren ja irgendwelche Selbstschussmechanismen in seiner Scheißgarage angebracht! Aber ich hatte Glück. Er hatte bloß durch das schmale Garagenfenster gerade seinen Nachbarn erspäht.
„Siechst den, Matla? Den bringma heite um.“

Wie es zum Feuerwehreinsatz kommt, erfährst du morgen.

Ich aas:
1 Teller Reis-Speck-Zwiebel-Schwammerl von der Nachbarin. Zum Kotzen!

Silvesterschuss

Dienstag. Protokoll.

Dienstag. Während Montag der Tag der Wochenendrevision ist,  fällt man am Dienstag in das Loch. Das Loch. Das große Loch. Tief. Schwarz. Pickert. Siehe:

Bett. Wachte auf und erkannte, dass Dienstag ist. Blieb liegen. Regungslos liegen. Starrte zuerst an die Decke und dann aus dem Fenster. Zündete mir einen Tschick an. Rauchte. Aschenbecher nicht da. Öffnete die Lade vom Nachtkästchen und äscherte dort rein. Irgendwas begann zu brennen, schob die Lade zu. Sauerstoffentzug verursacht Tod. Bald kam der Hunger. Quälte mich aus dem Bett. Keine Lust frische Wäsche zu suchen, zog die alte an. Latschte aufs Klo und brunzte ausgiebigst. Zog die Schuhe und die Jacke an, ging zu Billa.

Billa. Die an der Kassa sah mich müde an und holte sich gerade etwas mit dem kleinen Finger aus den Backenzähnen. Ich sagte: „So.“ Wollte eigentlich „Grüß Gott“ sagen, hatte aber keine Kraft dazu. Wursttheke. Die sah mich auch müde an. Ich sagte: „Semmel mit Extra und Gouda und Gurkerl.“ Sie verzog das Gesicht und schlürfte zu den Semmeln. Sie fragte: „Mit Extra?“ „Ja.“ Danach. „Mit Käse?“ „Ja.“ Sie packte die Semmel ein. Wollte sie an die Gurkerl erinnern, konnte aber momentan nur die Augenbrauen bewegen. Kassa. Noch immer mit den Backenzähnen beschäftigt. Zahlte. Keine Lust mehr, schenkte ihr drei Cent und verließ den Billa.

Strasse. Komme nicht über die Strasse. Jede Menge Autos. Gehe trotzdem über die Strasse. Gehupe. Geschrei. Ich reagiere nicht mehr.

Daham. Aas:
1 EKG
1 Haufen Oliven, schwarz

Protokoll am Dienstag

Taxlerkitzler

>> Teil I

Ich verstand den chinesischen Taxler nur schlecht. Er konnte das R nicht aussprechen. Ich dachte immer, dass sie das Problem nur mit dem Hals-R hätten, aber das spanische Zungen-R geht scheinbar auch nicht besser. Übrigens beherrsche ich beide Varianten. Das Zungen-R verwende ich vor allem immer dann, wenn ich eine Klitoris zwischen den Zähnen habe. Genau das erzählte ich dem chinesischen Taxler und klopfte ihm munter auf die Schulter. Er fand das gar nicht witzig.
Seine Karre war am Auseinanderbrechen. Für den Zustand der Strassen fuhr er außerdem viel zu schnell. Strassen wie Schweizer Käse, wohin man auch sah, ein Loch nach dem anderen.
„Wie heißt du, Chinese?“, fragte ich ihn. Vielleicht würde das seine Aufmerksamkeit auf mich lenken und ihn das Tempo etwas reduzieren lassen. Es war ein Fehler. Während ich mit dem Kopf gegen das Autodach knallte, da er ein Riesenloch übersehen hatte, sagte er: „Gelonimo.“
„Alter! Was? Wie? Gelonimo?“ Ich rieb mir den Schädel.
„Nein, Gelonimo!“
Nun fuhr er fast in den zugemüllten Straßengraben, weil er dem nächsten Schlagloch ausweiche wollte, aber ein LKW entgegenkam.
„Hör mal, Gelomino!“ – ich verfiel vor Aufregung wieder ins Mafiaspanisch – „Leck mich doch am Arsch, du Sohn einer Hure auf vier Pfoten! Fahr jetzt gefälligst wie ein normaler Mensch, sonst schneid‘ ich dir mit einer Gartenschere jede Zehe einzeln ab, du nichtsnutziger Taxler!“ Das hätte ich nicht sagen sollen. Der Chinese machte eine Vollbremsung, wir standen mit dem Wagen mitten auf der Strasse – war wohl ohnehin gut so, denn direkt vor uns klaffte ein Schlagloch im Asphalt, das uns wahrscheinlich umgebracht hätte.
„RRRRRRRRRRrrrrrrrrrrrrrrrrr“, sagte Gelonimo… ich wußte nicht recht, was ich davon halten sollte. War es Nervosität… oder Ärger?
„Wenn du jetzt eine Klitoris zwischen den Zähnen hättest, Alter!“

>> nächster Teil

Ich aas:
1 EKG – ganz klassisch

 

Die Fortsetzung des sportlichen Todes

Ich wusste es! Man soll schlafende Riesen nicht wecken!
Stell dir vor: grade eben erst diesen… diesen… diesen sportlichen Ausbruch an Idiotie verarbeitet, da meldet sich auch schon der Chef der Anstalt:
„Matla!“, rief er durchs Telefon. „Sie laufen mit!“
„Wer spricht nochmal?“
„Jaja, Matla! Morgen ist der Business Run und Sie laufen mit, für uns.“
„Du hast sie wohl nicht mehr alle, Alter!“
„Schön sprechen! Sie, Matla, Sie sind der Einzige, der hier niemandem abgeht. Sollten Sie also dabei draufgehen, kratzt das keine Sau.“
„Gut, das sehe ich ein. Sonst noch was?“
„Sie kommen morgen vorbei und holen sich alles ab.“
„Hm.“
„Und noch was. Sie laufen im Team.“
„Ok! Das ist jetzt wirklich zuviel. Ich scheiße auf das Team!“
„Sie laufen mit Frau Irmi.“
Frau Irmi ist die „Kollegin“, vor der alle Angst haben.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Sollten wir uns heute zum letzten Mal hören, dann ist eines der folgenden Dinge passiert:

  • Die Kollegin, vor der alle Angst haben, hat mich mit ihrer Peitsche zu Tode gehetzt.
  • Ich habe die Kollegin, vor der alle Angst haben, im Affekt erwürgt.
  • Ich war schon beim Start so langsam, dass ich von 10.000 Läufern zertrampelt worden bin.
  • Lungenkollaps
  • Herzinfarkt
  • Ich habe mich nach Mexiko abgesetzt, um all dem zu entgehen.

Wir werden sehen. Und ich aas:
1 Stück Extrawurst, und ich denke, es war auch etwas Brot dabei

2 Wochen off und ein Todesfall

Mmmmmmmmh aaaaaahhhhh mmmmmmmmmmmh aaaaaaaaaaah. Jetzt atme ich wieder frische Luft! Ahhhhh! Der Geruch der Freitheit! Endlich wieder Internet!

Waren es zwei Wochen? Ja? Zwei Wochen offline? „Ein technisches Gebrechen“, sagten sie mir jedesmal, wenn ich nach ein paar Tagen nachhakte. Dazwischen eine bittere Beerdigung.

Nun, zum Bloggen gezwungen sein, billige Internetpornos den ganzen Tag, endlich wieder Kommunikation… nein, scheiß auf Kommunikation!

Apropos „scheiß auf Kommunikation“: heute gibt es eine Versammlung aller Hausbewohner – zwecks Verbesserung der Kommunikation. Ich werde zu dem Treffen den Baseballschläger mitnehmen, denn ich befürchte, man kann mit den Arschlöchern hier im Haus nicht vernünftig reden. Communication breakdown.

Ich aas:
1 Extrakranzerl
1 Semmerl
1 Käse

Vom Semmeltempel

Zumindest einmal im Monat muss ich der Semmel meiner Nachbarin dienen. Dieser Effekt wird durch den herannahenden Frühling noch verstärkt. Da habe ich vor meiner Nachbarins saftigen Spalte zu sitzen, ob ihrer göttlichen Macht zu staunen und der zuckenden Gottheit zu huldigen. Eine Gottheit jedoch, der ich nur zu gerne diene! Ja, ich bin sogar ein sehr eifriger Messner, der alles erdenkliche tut, um die Gottheit zu erfreuen. Rauchwaren und duftende Feuerwässerchen bringe ich dar, mit einem demütigen Buckel und gesenktem Blick wedle ich hechelnd mit dem Schwanz.
Doch die Gunst der Göttin ist nicht leicht zu erhalten. Sie quält mich und fordert immer mehr und mehr Opfer von mir… bis die erste himmlische Belohnung über meine sterbliche Hülle rieselt. Da spricht die Göttin:
„Und nun, du Nichts, nun darfst du am Tempel schnuppern…“
Und schon fahre ich in meiner religiösen Verzückung blindlings ins Verderben.
„Halt, du Narr! Von Anfassen hat niemand etwas gesagt! Unwürdiger!“
Dann stößt sie mich mit wütenden Blicken aus den Himmeln zurück auf die freudlose Erde. Alles beginnt erneut. Die Kämpfe um die göttliche Gunst.
Schließlich, wenn ich lange Zeit als Sklave der immerwährenden Geilheit brav gedient habe und mich keiner weiteren Sünden schuldig gemacht habe, ist es soweit. Dann kommt die ganze unendlichen Macht der Göttin über mich und ich mir wird der direkte Tempeldienst befohlen… dann drückt die verrückte Nachbarin mein Gesicht mit aller Kraft auf ihre Möse, umklammert mich derart mit ihren Beinen, dass ich glaube, mein letztes Stündlein hätte geschlagen… ist mir aber jedesmal scheißegal: orale Befriedigung mit anschließendem Genickbruch – gibt es einen schöneren Tod?
Doch seltsam. Wenn mir dann der Feigensenf übers Gesicht rinnt und ich beinahe bewußtlos versuche, etwas Luft zu erhaschen, schießen mir immer wieder die Worte meiner Mutter ins Gehirn: „Iss nicht so schnell, du wirst noch daran ersticken!“

Ich aas:
1 schwer beschädigten Punschkrapfen