Ambivalenz ohne Semmerl!

Um meinen Osterkrisengenesungsprozess und den gleichzeitigen Radikalgewichtsverlust zu beschleunigen, war ich bei Billa und habe mir ein heilendes Wurstsemmerl gekauft. Nach Wochen der Enthaltsamkeit.

Und als ich den Billa betrat, überkam mich so ein Glücksgefühl, so eine existentielle Lebensfreude – mein ambivalenter Seelenschmerz setzte
für einen kurzen Moment aus! Wie Biene Maya über den See, so hüpfte ich zur Wurstbudl und bestellte mit einem dämlichen Grinsen in meinem verkommenen Gesicht das, was ich gerne mit SIE bezeichne – SIE, die Extrawurstgoudagurkerlsemmel.
Jedes andere Wort ist Verfälschung derselben!

Ach könnte ich doch nur öfters solch einen Zustand der Schwerelosigkeit erhaschen! Wie schön, daß es mich gibt! Wie schön, daß auch andere Menschen in Wien leben (diesen Gedanken dachte ich noch nie – und werde ich mit Sicherheit nie wieder denken)!

Ich werde geheilt durch:
1 Extrawurstsemmerl mit Gouda und Gurkerl
1 Apfel – leider kein heiliger Kronprinz Rudolf Apfel, aber selbst er heilt

13 Gedanken zu „Ambivalenz ohne Semmerl!“

  1. -erl! Das -erl ist sehr wichtig:
    ExtrawurstgoudagurkERLsemmERL

    Besoffen klingt das dann ca. so:
    Etawugaudiguarlsemi
    Aber das kürze ich dann meist ab auf: „A Semmi!“ und lass mir
    dann den Rest aus der Nase ziehen.

  2. LOL…das hab i mir fast gedacht. Leichte Koordinationsprobleme
    mit der Zunge LOL cheers 😉

    Für den Prüfcode muss man allerding auch nüchtern
    sein sonst wird des nie was 🙂

Dein Senf