Aussensein und toter Hund

Gestern krank, heute krank, immer krank. So ist das, wenn man ein ausschweifendes Leben führt. Zwar in Freiheit, aber doch gefangen im Auf und Ab der Dekadenz. Und gerade diese ist mein größter Schatz! Die Freiheit! Oder die Dekadenz?
Freiheit erkauft durch die Wahl des Aussenseins, des Exils, Verzicht auf Besitz – ich kann nichts verlieren. Und niemanden.

Vor zwei Jahren lagen die Dinge noch anders. Da hatte ich Lili.

Ich singe euch die Arie vom toten Hund und erfülle die verhaßte Pflicht:

1 Brot
1 Kren
1 Rotwein

Verstand und Vorräte neigen sich dem Ende zu.

9 Gedanken zu „Aussensein und toter Hund“

  1. jaja, im sechserjahr, meiner seel, da hat er halt noch schreiben können der matla! göttlich, einfach nur göttlich……und heut ist er liegehaftig geworden, der arme poet!

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