Havariebeidl

Havariebeidl

Nein, das arme Ding am Foto ist nicht mein havarierter Beidl. Du magst denken, ich hätte meinen Beidl nun doch dem weiblichen Kampfdroiden gezeigt und er hätte ihn in seine Einzelteile zerlegt. Nein. Das ist mein rechter Daumen.

Gestern wollte die Nachbarin wieder, dass ich ihr beim Kochen helfe… klug, wie du bist, weißt du natürlich schon, worum es geht. Je dümmer man sich anstellt, um umso weniger wird man gebeten… gut, vielleicht habe ich es übertrieben… oder… ich habe es ziemlich sicher übertrieben. Wenn der Knochen nicht im Weg gewesen wäre, hätte ich mir beim Kräuterzerhacken wohl den Daumen ganz abgeschnitten. Aber so war es nur eine tiefe Fleischwunde. Die Nachbarin hat gekreischt und wollte gleich ins Krankenhaus…
„Geh bitte! Jetzt scheißt di net au!“, hab ich gesagt. „Gimma des Gschirrtiachl und passt scho!“
Heute bin ich doch heimlich ins Krankenhaus. In der Nacht habe ich nämlich das Bett vollgeblutet und beim Zähneputzen das ganze Badezimmer mit Blutspritzern überzogen. War ja kein Drama. Zwei Spritzen, etwas Tixo und ein Haufen Bandagen.

Aber weißt du, was viel schlimmer ist? Nein? Ich erzähl’s dir morgen.

Ich aas:
1 Kornspitz mit Füllung

 

 

8 Gedanken zu „Havariebeidl“

Kommentar verfassen