Sport für saubere Luft!

Warum ich nicht gerne zum Haarschneider
gehe, erzähle ich morgen.

Heute morgen bin ich das
erstemal in diesem Jahr mit dem Fahrrad zu Lola gefahren – 8
Kilometer. Der Wind strich durch meine schon allzulangen Locken,
mit denen ich aussehe wie Karl Sackbauer und mir wurde klar, warum
es die Stadt Wien möchte, daß möglichst viele Leute
IN der Stadt Sport machen: wir, die Marathonläufer und
Fahrradfahrer, sind die Feinstaubfilter der Stadt. Nicht umsonst
gibt es direkt neben den meistbefahrenen Straßen
Ausborgefahrräder und Radwege. Jaja, so ist das, mein Lieber!
Der Citymarathon ist eine großangelegte Säuberungsaktion
der Wiener Luft im Frühling!

Ich esse mit 3 kg Staub in der Lunge:
1 Hamburger Royal TS Menü mit 2 Dosen Ketchup (Eistee)
1 Apferl, das noch von letzter Woche übrig ist – jedoch:
Fließet aus dem Auge ihr Tränen! Es ist kein Kronprinz
Rudolf Apfel!

2 Gedanken zu „Sport für saubere Luft!“

  1. Nicht nur dass die Radwege entlang schön befahrener
    Strassen verlaufen – sie dienen im Frühling auch immer wieder
    als Zwischenlager für den Streusplit der im vorangeganenen
    Winter auf den Strassen lag. Dazwischen finden sich zB auch
    Glassplitter – wenn man da drüberfährt zischt es so nett
    aus den Reifen…

    Mahlzeit, Frapé

  2. Naja, ganz soo effektiv kann es ja nicht sein. Man atmet ja
    Oxygen ein und Kohlendioxyd aus. Menschen die Sporttreiben atmen
    häufiger und wandel also noch mehr Oxygen in Kohlendioxyd
    wieder aus. Ist ja nicht ganz so toll für die Stadt.Menschen
    die gehen, würden effektiver feinstaub raus filtern, ohne
    erhöhtem Luftkonsum.

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