Am Acker.

Fuck! Die Nachbarin hat spitzgekriegt, daß ich neuerdings öfter daham arbeite.

Seit sie das weiß, läutet sie ständig wegen allerlei Dinge an. Jenes vergessen einzukaufen, anderes wiederum kaputt, aber meistens ist ihr Rotwein alle. Und das geht mir auf den Sack! Das zehrt extrem!
Die letzten paar Male bin ich gar nicht mehr zur Tür gegangen, um aufzumachen. Nach einer Weile gibt sie es dann immer auf und kehrt in ihre verstunkene Bude zurück – aber erst nachdem sie an der Tür seltsame Kratzgeräusche gemacht hat….. Gott, sie läutet schon wieder… ich gehe hin und mache ihr die Dinge klar! Ich mache ihr klar, daß es nicht einfach ist, Kugelschreiber zusammenzuschrauben – nicht, wenn man sich nicht konzentrieren kann…..

Sie stand im Bademantel vor der Tür und wollte duschen – sie hätte Probleme mit der Therme.
„Mach dich vom Acker, Alte!!“, habe ich geschrien und die Tür zugeworfen. Ha! Und als sie wieder diese verdammten Kratzgeräusche gemacht hat, habe ich gegen die Tür getreten. Dann ist sie abgedampft! Ha! Die sehe ich in den nächsten Stunden sicher nicht mehr.

Ich verschlinge – in bester Montagslaune:
2 Scheiben Toastbrot
1 Kübel Rügenwälder Teewurst
1 Kugel Geheimratskäse
1 Karton Eckerlkäse

Rülps,
Ihr Wurstsemmerlprolet

5 Gedanken zu „Am Acker.“

  1. glaubst is matla in diesen dingen (=knallen) so wenig begabt
    dass sie donn nie mehr bei eam aufkreizt? 😉

    happy-stö-amfoch-an-karton-rotwein-ausse-donn-is-beschäftigt.

Dein Senf