Die flüssige Grenze zum Aspergertopfen

Ich bin hinundhergerissen! Nachdem ich ja schon vor einem halben Jahr mutmaßte, leicht authistisch (Asperger Syndrom) zu sein (die Anzeichen dafür sind da), habe ich nun Gewißheit. Oder auch nicht.
Die Nachbarin, für die ich ein Forschungsobjekt zu sein scheine, ließ mich einen Online-Autismus-Selbsttest durchführen. Mit überraschenden Ergebnissen! Beziehungsweise mit verwirrenden Ergebnissen! Die Nachbarin, in ihrem Zwang mich bis ins letzte Detail zu studieren, glaubt nun, festgestellt zu haben, nicht alle meiner Persönlichkeiten seien autistisch. Denn ich machte diesen Test einige Male und die Ergebnisse variierten zwischen Nullautismus und Hundertprozentautismus. Ich kann die Feststellungen der Nachbarin nicht ganz abstreiten. Denn sobald ich diesen Test starte, kämpft mein Gehirn mit sich selbst. „Kreuze ‚trifft nicht zu‘ an.“ „Nein, du Trottel, klicke ‚trifft voll zu‘ an.“ „Vergiß es, laß den Test und leg die Nachbarin aufs Kreuz.“ „Oder nein, schneid ihr einen Finger ab.“ Ziemlich mühsam sag ich dir.

Hier gehts zum Online-Autismus-Selbsttest.

Ich aas:
1 Brot
1 Topfen – den Topfen kann ich nun wieder aus der Dose lecken – vereinfacht auch durch die Tatsache, daß er sich bereits verflüssigt.

6 Gedanken zu „Die flüssige Grenze zum Aspergertopfen“

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