Isole Eolie

Das einzige, was heute mein Interesse
wecken könnte, wäre, wenn mir jemand den Sessel unterm
Arsch wegziehen wollte.

Meine Lieben!

Was war das doch für ein unvergesslicher Segeltörn! Der
beste meines Lebens! Ich bin auf fünf Meter hohen Wellen mit
der Yacht gesurft, verbrachte eine Nacht auf hoher See mit
Delphinen, die ganz verspielt vor dem Bug herumsprangen, über
mir ein Himmel voll von Sternen, zu denen ich eines Tages
zurückkehren werde, ankerte in einer einsamen Bucht unter
einem orangen Vollmond, sah Vulkane explodieren, badete in Schwefel
und… ja und liebte eine Frau, eine Göttin!
Mehr vermag ich jetzt nicht zu erzählen. Zu sehr schmerzt noch
der Abschied, zu sehr wandeln all meine Gedanken noch auf Sizilien.
In ihrem weißen Haus auf den Felsen in der Bucht bei
Taormina.

Und jetzt war ich bei Billa und mußte mich wieder mit
Meinesgleichen, den Scheissproleten, herumärgern.
Daher esse ich:
1 EKG
1 Apferl

7 Gedanken zu „Isole Eolie“

  1. oh heiliger Matla!
    schön, dass du wieder da bist, um das mittagessen deiner
    gläubigen zu segnen.
    wie gut es doch tut, wenn deine heiligen worte wieder unseren
    verstand salben!
    amen.

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