M-m-montag

Die Woche hat gar nicht gut begonnen. Nein nein. Gleich in der Früh in der Straßenbahn der erste herbe Schlag. Eine Frau, die im gleichen Haus wohnt wie ich, saß neben mir. Und die ganze Zeit sprach sie mit mir… naja, es war mehr ein Tuscheln. Ich habe kein Wort verstanden. Außerdem hoffte ich ständig, sie mit meinem Mundgeruch in die Flucht schlagen zu können und ließ öfters ein zärtlich gehauchtes „Aaaasoooooo?“ in ihre Richtung strömen. Keine Chance, sie hielt sich ein parfümiertes Taschentuch vor die Nase.
In der Anstalt ging’s weiter. Und zwar weil… äh… weil… was war? Achja, da waren Menschen. Links, rechts, hinten, vorne, einfach überall! Widerlich.
Mittagessen war total daneben. Ich ging in’s Morituribeisl. Menüauswahl: Hascheehörnchen oder Pariserschnitzel. Hascheehörnchen erinnern mich an Haschisch und wenn ich dann sehe, was ich statt dessen bekomme, werde ich immer traurig und muss weinen. Also lieber Pariserschnitzel. Totaler Fehlgriff: das Pariserschnitzel war verändert. Hatte nicht alles gelesen: „Pariserschnitzel Hawaii“ – du weißt, ich hasse es, wenn wegen des Essens so herumgetan wird! Und das kam dabei heraus:

Genau. Sieht aus, als hätte ein alter Köter auf’s Teller gekotzt.

Suppe gab’s zuvor und danach holte ich mir was Feines vom Anker:

5 Gedanken zu „M-m-montag“

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