Matla, das saufmännische Talent

Liebes Tagebuch.

Die Homepornos der Nachbarn sind langweilig. Das Bild ist viel zu dunkel, sie bewegt sich kaum und er zuckt wie ein Kadaver, dem man gerade den Kopf abgetrennt hat.
Dafür habe ich bei ihnen ein Spiel gefunden. Es heißt Monopoly. Es dürfte sich dabei um den Nachfolger von DKT handeln. Kennst du das? „DKT, das kaufmännische Talent“ – das habe ich früher oft und gerne gespielt.

Und weißt du was? Ich mach nächste Woche nochmals frei. Hab die Schnauze wieder voll von der Kugelschreiberzusammendreherei! Außerdem will ich rund um die Uhr für die Vögel da sein. Ich will ihnen beibringen, alleine klarzukommen, allein in der freien Wildbahn zu überleben! Ich hab schon die Gesichtstarnfarbe aus meiner Kiste ausgegraben und ein paar andere Sachen… ich überlege auch, ob ich sie mit meinem Polizeifoltertaser an Schmerzen gewöhnen soll… mal sehen.

Mir ist aufgefallen, daß ich die Namen der Vögel vergessen habe. Ich glaube, sie heißen irgendwie so „Pipsi“ und „Titsi“… egal, ich werde ihnen Codenamen für die Ausbildung verpassen… vielleicht „Ramon“ und „Jorge“.

Also, liebes Tagebuch, du kannst mich mal, nächste Woche siehst du mich nicht. Wiederschauen.

Ich aas:
1 nichts

Aber ich trank eine Flasche des Weines aus der Schweiz, denn heute beginnt der Urlaub.

5 Gedanken zu „Matla, das saufmännische Talent“

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