Supernase

Gestern muß wohl in der Küche etwas schreckliches passiert sein. Es gab in der Mikrowelle anscheinend eine gewaltige Explosion, denn sie ist innen voll von roten Spritzern – höchstwahrscheinlich Blut. Ich wollte darin gerade meinen Chef Menü Schweinsbraten kochen als ich es bemerkte. Nichtsdestotrotz stellte ich mein Mahl in die Unglücksmikrowelle und drehte das Ding auf höchste Stufe. Ich ließ sie auch länger als notwendig laufen und stellte mich ganz dicht ran – in der Hoffnung im Falle eines etwaigen Strahlungsunfalles zum Superhelden zu mutieren.

Das einzige, das jedoch passiert ist, ist, daß ich nun den Geruch von verbrannter Tomatensauce nicht mehr aus der Nase
bekomme. Ob es sich hierbei um eine neue Superkraft handelt oder nicht, gilt es herauszufinden.

Ich esse also:
1 Schachtel Chef Menü Schweinsbraten
1 Dose Krautsalat von Chef Menü
1 Packung Manner Kokos-Schnitten (Wien)
1 Kronprinz Rudolf Apfel
1 Cappy Orange

6 Gedanken zu „Supernase“

  1. *lol* *rofl*, ich glaub ich Kauf das Buch von Dir wenn du mal
    eines machst Titel: Matla’s Mahlzeit Geschichten… also du
    erheiterst mich obwohl sicher nicht jedes mal mit deinem Blogs…
    ich denke mal die sind die Besten was vienna.at zu bieten
    hat…

    ich muss auch zugeben, das ich dich am anfang für einen
    Spinner und Irren gehalten habe… was sich aber im verlaufe deiner
    Mittagsessenodyseen verflüchtigt hat und ich ein eifriger
    leser wurde..
    weiter so….

    Gruß
    Mega

  2. Ich glaube Matla (Voller Name: Matla Six-Echo) arbeitet in einem
    in sich geschlossenen Ökosystem, in dem dieser Blog vermutlich
    die einzige Schnittstelle zur Aussenwelt darstellt, als
    Wartungstechniker für Androiden.

  3. ich schließ mich an, steh auch auf dich!
    manchmal hast du sätze drauf, wo ich in der arbeit einfach mit
    nem grinser im gesicht eine rauchen gehn muss.

  4. …(wo bin ich denn jetzt? Februar 2006. Interessant: der Ausdruck „nichtsdestotrotz“ ist bereits in Wien nachweisbar – möglicherweise sogar eine Wienerische Sprachschöpfung? Ich bin jedenfalls in Juni 2017 noch damit beschäftigt, ihn aus den Briefentwürfen meiner Praktikanten herauszustreichen) …

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