Du sollst eigentlich nicht

Oh, nein, was habe ich getan! Ich schrieb böses in den letzten Tagen! Viel böses! Es tut mir leid!
Sooooo unglaublich leid! Das hier soll doch ein liebes Weblog sein!

Gestern Abend, als ich meinen rituellen Tagebucheintrag vollzog, dachte ich über mich und meine blutrünstige Einstellung zu meinen Mitmenschen nach. Erschreckend – so stellte ich fest. Wie ich mich mit der Zeit verändert habe.
Früher schrieb ich ins Tagebuch Sätze wie: „Ich sollte mir nicht ständig einen runterrubbeln.“ Gestern trug ich in das Tagebuch ein: „Ich sollte nicht ständig so verbittert sein.“ Ich wollte mir diesen Satz wirklich zu Herzen nehmen und malte darunter in verzierter Schönschrift drei der elf Gebote, die mir noch in Erinnerung waren und die in meinem Leben eine
große Rolle innehaben:
„Du sollst dich selbst lieben.“
„Du sollst nicht mit der Nachbarin vögeln.“
„Du sollst dich nicht täuschen.“

Und siehst du! Weil ich heute wirklich sehr in mich selbst vernarrt bin, wirkt sich das natürlich auch sofort aus. Eine  Kollegin brachte mir Süßigkeiten in die Zelle.

Daher esse ich:
1 Semmel mit Holzofenleberkäse, Gouda und Gurkerl
2 Kronprinz Rudolf Äpfel
1 Milka Haselnuss Naps
1 Wiener Zuckerl Marille
1 Stange Fizzers

Das problematische Foto:

3 Gedanken zu „Du sollst eigentlich nicht“

  1. Ja, vielen lieben Dank für den Buch-Tipp. Aber dass man
    hartnäckige Warzen (Umgangssprachlich für schiache Leut‘)
    damit leichter los wird und Gurken (siehe „Dirty Talk leicht
    gemacht“) darin besonders gut gedeihen wusste ich bereits.
    *lach*

    Ach, Wichsen soll ja gegen Verbitterung helfen!

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