Hirn-Mund-Polarität

Mit dem Alter fällt mir das Sprechen immer schwerer. Ich muss mich so darauf konzentrieren, nicht das zu sagen, was ich denke.
Klassisches Beispiel:
Mensch: „Guten Tag, Herr Matla. Darf ich mich vorstellen? Ich bin hier der Geschäftsführer.“
Matlas Mund: „Schön.“
Matlas Gehirn: „Du bist ein stinkendes Stück Scheiße.“
Oder
Mensch: „Suchen Sie etwas Bestimmtes? Kann ich Ihnen helfen?“
Matlas Mund: „I schau nur.“
Matlas Gehirn: „Jo. Derf I da ane in dei blede Pappn haun?“

Also… quasi… die getrennte Bedienung von Gehirn und Mund wird immer schwieriger. Was soll ich tun? Auf das Denken verzichten? Oder auf das Sprechen? Oder soll ich etwa gar zuerst denken und dann sprechen? Oder umgekehrt?

Ich aas mit Matlas Mund:
1 Dose Himbeer Augen

Mund-Gehirn-Polarität

11 Gedanken zu „Hirn-Mund-Polarität“

  1. Ich glaube, Sie brauchen einfach eine lange und warme Umarmung. Auch Sie werden geliebt, Herr Matla! Auch für Sie gibt es jemanden, der Sie braucht und der Sie liebt. Nur Mut! Gehen Sie mit Freude an die Menschen heran. Sie werden feststellen, dass auch Ihre Mitmenschen liebenswert sind.

  2. Um Psycho hier etwas unter die Arme zu greifen 😉

    Erinnert mich an den Spruch aus dem Talmud:
    Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte! Achte auf deine Worte, denn sie werden Gewohnheiten! Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter! Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!

    Also im Endeffekt ist es egal ob du es nur denkst oder auch aussprichst. Wir Menschen hören sowieso nur auf der visuellen Ebene und da erkennt jeder was du wirklich bist: DER Matla!

Dein Senf

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