Leerlauf

Verloren, glaubte ich, er sei. Aber er ist zurück. Der Sommer. Endlich wieder so, wie vor 150 Jahren, als ich ein Kindlein  war: wochenlang wolkenloser Himmer und höllische Temperaturen. Ich bin so froh, daß mir am ganzen Körper die Tränen herausschießen.

Ich bin in der Anstalt, die ich zuletzt im Februar besuchte. Hier herrscht Endzeitstimmung. Es wird nicht mehr gearbeitet. Nur mehr getratscht und Kaffee mit Kirschrum gesoffen. Im Glauben die Hitze werde sie alle töten, lassen sie jedwede  Hemmung fallen, die Arbeit links liegen. Sie konzentrieren sich auf die wichtigen Dinge im Leben: Sex, Drugs and  Rock’n’Roll. Hier bin ich zuhause – auch wenn ich weiß, daß die Temperaturen völlig normal sind.

Zwischendrin wankte ich zum Mcy:
1 großes Hamburger Royal TS Menü mit Ketchup

5 Gedanken zu „Leerlauf“

  1. mhhmmm suppe..äh pommes! lecker!!!!
    du kommst aber ziemlich viel rum für einen
    kugelschreibervertreter. wissen dass deine drei anderen
    persönlichkeiten?

  2. Wenn ich so zu den Anfängen Deines Blog
    „zurückblättere“ ist die Veränderung Deines
    Geisteszustandes definitiv nicht zu übersehen (auch wenn ich
    jetzt zu faul bin eine genaue, wissenschaftliche Abhandlung
    darüber zu verfassen). Finde ich gut im übrigen. Erinnert
    mich auch irgendwie an diesen Film über diesen
    Hitlertagebuchfälscher – köstlich dargestellt von Uwe
    Ochsenknecht im übrigen – der hieß irgendwie so
    ähnlich wie der Ort an dem in Wien die trabrennbahn steht
    (Krieau oder so). Google weiß das sicher, aber ich
    möchte momentan keinen neuen Tab öffnen. Auf jeden Fall
    ist der von Tag zu Tag irrer geworden, so wie… naja Du eben. Sehr
    fein!

Dein Senf