matla, der aus dem Dschungel kam

Wow. Als ich heute morgen aufgewacht bin,
waren alle Fenster angelaufen. Das Wasser rann direkt in kleinen
Bächlein die Scheiben entlang und hinterließ kleine
Linien im Dreck.

Einmal im Monat, wenn mein ganzes Gewand so
sehr stinkt, daß ich sogar auffalle, wenn ich den Müll
raustrage, habe ich Waschtag. Und dieses Wochenende habe ich
außerdem noch die Sachen gewaschen, die schon jahrelang im
Wäschekorb vor sich hin modern – einfach, weil das auch mal
sein muß.
Da ich die Wäsche bei mir in der Wohnung zum Trocknen
aufhänge, erzeugt das wahrhaft tropisches Klima, was für
meine kolumbianischen Zier- und Genußpflanzen paradiesische
Zustände bedeutet. Die nächste Ernte wird wahrscheinlich
äußerst ertragreich und ein gutes Kraut
einbringen.

Ich esse:
2 Scheiben Toastbrot
1 Rest Gouda
1 halbes Kugerl Geheimratskäse
1 Packung Schinken
1 Apfel irgendwas, aber kein Kronprinz Rudolf

PS: jetzt muß ich aber wirklich mal von El Chino aus Honduras
erzählen…

6 Gedanken zu „matla, der aus dem Dschungel kam“

  1. ich lieg lieber flach – vor Lachen – wenn ich mir die arme
    betrogene Lola vorstelle, mit einem von Seppis Geschenken angetan,
    leuchtend und allein im Dunkeln…
    Matla, deine Nachbarin weiß, warum sie trinkt!

Kommentar verfassen