Morituri socialis

Es wird Zeit, dass ich mal wieder für ein paar Tage verschwinde. Ich spüre schon, wie mir das Wasser bis zum Hals steht… das soziale Wasser quasi. Die Menschen in meiner Umgebung beginnen mir auf die Nerven zu gehen… normalerweise sind sie mir völlig egal… so egal, dass ich sie nicht einmal ignorieren brauche… und jetzt?
Heute saß ich beim Essen im Morituribeisl, als auf einmal eine Truppe aus der Anstalt antrabte und sich ungefragt an meinen Tisch hockte… hör mal, ich hielt’s ja ein paar Minuten aus… aber dann verzog  ich mich doch angewidert an einen anderen Tisch. Ein wertloses Wort nach dem anderen, is‘ nicht auszuhalten…
Ich würgte das Schnitzel runter… es grinste mich spöttisch an… schon wieder… und plötzlich saß da dieser Typ vor mir… zaundürr, mit buschigem Bart und einer Bärenfut am Schädel, die so groß wie sein nackter Oberkörper war… und seine Haare wucherten wie ein Dornenhecke darunter hervor… ich wusste schon, was jetzt kommen würde. Er sagte:
„Du weißt, wer ich bin.“
Ich stand auf und verließ das Lokal. Ja, das Morituribeisl zeigt dir schon, wo’s lang geht.

Ich aaß:
1 Schnitzel mit Kartoffelsalat

PS: für den Piefke: Bärenfut = Pelzmütze

4 Gedanken zu „Morituri socialis“

  1. ruhig blut matlachen. ich zeige dir wie man schöne smilies macht. schau her. du musst nur das schreiben: 🙂 😉 😀 usw. und das werden dann autmoatisch smiles…. busssssiii matlachen!!!!!

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