Natürliche Waschvorgänge am Auto

Ich seh schon, das Wochenende wird eine Katastrophe. Schon heute ist mir die Nachbarin, mit der ich ja morgen die Zivilisation verlasse, um meine Mutter zu besuchen, ordentlich auf den Sack gegangen (bitte das ist nicht wörtlich zu nehmen!).
„Hast du den Kobel noch immer nicht gewaschen? Ich schwörs dir, Matla, ich fahre mit dem Auto keinen Meter, wenn du das nicht wegmachst!“, nörgelte die Nachbarin herum.
„Wir werden sehen.“
„Ja, das werden wir sehen. Ich sags dir. Ich fahre nicht mit.“
„Ist recht.“
„Sag mal, willst du jetzt, daß ich mitkomme oder nicht?“
„Ja.“, sagte ich. Ich weiß auch nicht. Manchmal hat es keinen Sinn, was vernünftiges zu sagen.
„Also wirst das Auto putzen oder nicht?“
„Wir werden sehen.“

Du erinnerst dich vielleicht, daß mir die Nachbarin schon vor ein paar Tagen offenbart hat, mein Auto sei eine Peinlichkeit. Doch ich denke, das Problem hat sich von selbst gelöst. Jetzt, einige Regengüsse später, sieht das Auto schon wieder wie neu aus – und wenn die Sonne jetzt noch bis morgen kräftig scheint, wird der Rest von der Vogelkacke einfach verdampfen! Das Leben ist so einfach.

Ich aas:
1 Brot
1 Käse
1 Apfel
0 Foto.

6 Gedanken zu „Natürliche Waschvorgänge am Auto“

  1. Nicht vergessen – male dem Mütterlein zumindest ein Bildchen mit einem schönen Muttertagsgedicht!
    (ich bekam ja mal den Spruch: Alles Schlampen ausser Mutti! der mich zutiefst gerührt hat…)
    Die verbrühte Nachbarin kanns dann aufsagen – und ich schäm mich, weil ich deinen Quiz verpasst habe – wer weiß, vielleicht – ganz sicher – hätt ich die Lösung eh nicht erraten.
    Obwohl – diese Sekretärin vom Kottan hatte schon was – so betulich beamtlich und kaltschnäuzig….l

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