Schnitzel-Kryonik

Die neue Woche beginnt für mich im
Rattenloch. Keine Fenster – alles grau. Ich habe schon einmal den
Verdacht geäußert, daß es sich hierbei um ein
Experiment der Regierung handeln könnte. Die Beweise
verdichten sich. Ich bin mir nun absolut sicher, daß es sich
um ein kryonisches Experiment handelt. Man will mich einfrieren und
zwar ganz langsam. Ich sitze hier mit meiner Jacke. Daß ich
auch beobachtet werde, steht nun endgültig fest: wenn ich
fluche, höre ich beistimmendes Gemurmel von hinter den
Trennwänden und wenn ich laut furze, lachen sie.

Die neue
Woche beginnt für mich im Rattenloch. Keine Fenster – alles
grau. Ich habe schon einmal den Verdacht geäußert,
daß es sich hierbei um ein Experiment der Regierung handeln
könnte. Die Beweise verdichten sich. Ich bin mir nun absolut
sicher, daß es sich um ein kryonisches Experiment handelt.
Man will mich einfrieren und zwar ganz langsam. Ich sitze hier mit
meiner Jacke. Daß ich auch beobachtet werde, steht nun
endgültig fest: wenn ich fluche, höre ich beistimmendes
Gemurmel von hinter den Trennwänden und wenn ich laut furze,
lachen sie.

Um mich aufzuwärmen, war ich wieder bei dem naheliegenden
Schnitzelhaus-Kiosk:
1 in Ketchup eingeweichtes Putengordonbleu
1 Portion Pommes
2 Portionen Ketchup
1 Dose Gurkenrahmsalat
1 Plastikmesser (zum Schneiden)
1 Plastikgabel (zum Aufspießen und
In-den-Mund-führen)

Ein Gedanke zu „Schnitzel-Kryonik“

  1. Eine gesunde Portion (hehe) Paranoia ist ja nix schlechtes, aber
    immer gleich das schlimmste anzunehmen…
    Nur weil mir seit Wochen ein auffällig unauffälliger Herr
    mit Mantel, Hut und Sonnenbrille folgt und immer in
    Hauseingängen verschwindet, wenn ich mich nach ihm umdrehe
    fühle ich mich doch auch nicht verfolgt. Obwohl: Wenn ich so
    darüber nachdenke…
    *vorangsterschauder*

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