Skippers Friend

Ich esse gerade mit pochenden Nasenlöchern. Gestern nämlich traf ich zufälligerweise einen alten Skipperfreund. Und wie es unter Skippern üblich ist, begrüßt man sich mit dem Skippergruß. Und der geht so: du stellst dich vor den anderen Skipper – am besten gleich, wenn du ihn siehst -, rammst ihm deine beiden Mittelfinger in seine Nasenlöcher (er macht natürlich das gleiche) und dann schreit ihr zusammen in einträchtigem Chor: „Verdammt, ich kann das Meer riechen!“ – was dann natürlich ziemlich verschnupft klingt. Danach lacht man zusammen ganz hysterisch und beteuert mehrmals mit überschlagener Stimme die freudige Überraschung des Wiedersehens.
Leider hat der Skipper, den ich gestern traf, sehr viel Kraft und ziemlich breite ungewaschene Finger.

Darum esse ich jetzt – denn damit rieche ich nun wirklich das Meer:
1 Dose Messicana al Tonno Insalatissime
1 Stück Baguette, das aus zwei Stücken zusammengeklebt wurde
2 Äpfel Kronprinz Rudolf VON INTERSPAR

6 Gedanken zu „Skippers Friend“

  1. Nö, niemals, weil:
    Matla ist jünger! Viel! (Beweise: er kennt „night on earth“ nicht, Funny nicht, fürchtet sich vor Nachbarinnen und schreibt Blogs statt Tagebuch….)
    er schluckt nicht, sondern schlingt, also kann er sich nicht verschlucken…sondern nur verschlingen…

  2. Danke für den Link. Mich hats vor Lachen fast den Sessel hinabgehaut.
    Aber dieses Ereignis hat sehr viel mehr mit mir zu tun, als man glauben möge. Davon muß ich mir morgen berichten.

Dein Senf