24. Juni 2005

Wir sollten uns einmal Grundbegriffe zu Gemüte führen. Allgemeinbildung ist wichtig. Vor allem, wenn es um die Wurstsemmel geht.Wurstsemmel kann auf verschiedene Arten ausgesprochen werden:
Wurstsemmel (so wie man es schreibt – kommt selten vor)
Wustsemml (das letzte e wird geschluckt – kommt schon öfters vor)
Wuaschtsämmi (sehr häufig)

Die Teile einer Wurstsemmel:
Die Semmel an sich wird als Rumpf bezeichnet
Der Inhalt der Semmel ist die sogenannte Takelage (man spricht: Takelaaasch oder Takelage)
Eine Semmel belegen ist daher das Auftakeln und das Leeren einer Semmel das Abtakeln (kommt aber seltener vor)
Der Begriff Takelungsart bezeichnet die Art des Inhaltes: eine Leberkäsesemmel ist anders getakelt als die königliche Extrawurstsemmel – sprich: die Takelungsart ist ein andere.

Für Profis:
Eine reichlich belegte Semmel wird im Volksmund eine ‚aufgetakelte‘ Wurstsemmel genannt. Ist der Inhalt der Semmel eher zu kurz gekommen, spricht man von einer ‚abgetakelten‘ Semmel.

Hier mein heutiges Mahl:
2 hochwohlgebohrene Extrawurst-Käse-Gurkerl-Semmeln
ein paar Süßigkeiten

Das Foto (ich möchte festhalten, daß ich nicht von Masterfoods gesponsert werde):

3 Gedanken zu „24. Juni 2005“

  1. 🙂 du wirst mir langsam unheimlich, ich glaube, ich muss dir
    jetzt mal ein rezept schicken….z.b. kartoffelgratin….das beste
    der welt !

  2. extrawurstsemmel mit gurkerl und senf – schon mal probiert? gabs
    seinerzeit bei mir im schulbuffet, abgesehen davon, dass man
    aufpassen muß sich nicht zu bekleckern – hmmm ….

  3. im schulbuffet lernt man viel gutes fürs leben 😉 bei uns
    gabs "gemischte semmeln". das heisst
    extrawurstsemmeln mit ein bissl mildem liptauer als bodendecker.
    ein erlebnis … und eine willkommene abwechslung zum sonst so
    geliebten gurkerl 😉

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