Gestern Nüsse, heute Ei.

An dem zunehmenden Gelächter in der Nachbarzelle erkenne ich, daß das Wochenende naht. Dieser Umstand zeigt uns schon, wie sich das mit Arbeit und Glück im Leben verhält.

Hier komme ich auf deine wölfische Persönlichkeit zu sprechen, lieber zerwurschtelter Fan. In deinem Wolfs-Blog hast du von Arbeitssuche geschrieben und zeigst deine Zeichnungen. Suche dir keine Arbeit und zeichne nur mehr!
Auch meine Berufung wäre die bildnerische und musikalische Kunst gewesen – wenn man mir nicht jahrelang eingetrichtert
hätte, daß Geld wichtiger ist! Jetzt sitze ich täglich hier vor dem Bildschirm und verdigitalisiere meine Energie, anstatt etwas zu machen, an dem sich Menschen vieler Generationen erfreuen könnten.

Um einen Anfang zu machen, zeige ich dir ein Portrait, das ich von meiner Nachbarstochter gezeichnet habe – ihr spiele ich
regelmäßig Lieder von Black Sabbath auf meiner Gitarre vor:

Erfreue dich daran über Generationen hinweg!

Ebenso kreativ ist heute mein Mittagsessen:
2 Salzstangerl
1 Knacker
1 gekochtes Ei, das für mich zum Gemüse zählt
1 Schachtel Camembert

Mein MacGuyver-Messer ist auch wieder in Betrieb!

3 Gedanken zu „Gestern Nüsse, heute Ei.“

  1. an dir ist ja wirklich ein künstler verloren gegangen –
    gratuliere! ist gut gelungen! Macht sich der Enfluß von Black
    Sabbath schon bei der Kleinen bemerkbar?

    PS: Die Kombination von fleischfarbenem Ei, Wurst und einem Messer
    auf deinem Teller finde ich obszön! Und das unter dem Bild
    eines Kindes! Schäm Dich!

  2. Ich mag dein Bild sehr – und sower sitzt in einem finsteren Loch
    – irgendwas ist unrund in dieser Welt – es eiert, auch dein
    Mittagessen – und Freitag, wenn man heimgeht, grüßt man
    mit "schönes Wochenende!" was dann wiederum
    am Montagmorgen zu einem: "Schönes
    Wochenende?" statt "Morgn"
    führt…

  3. Du zeichnest sehr schön. Hoffentlich findest du weiterhin
    genug Zeit dafür. Dann kannst du dich auch besser von den
    finsteren Gedanken im Arbeitsloch erholen!

Dein Senf