Sonntagserwachen

Herrlich, Sonntag Morgen! Ich wache auf und spüre jeden Muskel, jeden Knochen. Wir hatten in der Nacht auf Teufel komm raus herumgefickt und nun kriecht mir ihr schwefeliger Mundgeruch in die Nase. Ich liebe das, atme tief ein.
Nach einer Weile schleiche ich leise aus dem Bett. Sie schläft sicher noch den ganzen Vormittag, sie kann das. Ich nicht.
Mein Gürtel scheppert, sie wird kurz wach. Mit zersausten Haaren und geschwollenen Augenringen lächelt sie mich an.
„Typisch, hast mich die ganze Nacht benutzt und jetzt gehst du, Matla.“, krächzt sie liebevoll zwischen den Polstern hervor.
„Genau so ist es, Babe.“ Sie mag das.
Ich kralle mich in ihrem Haar fest und küsse sie in den Nacken. Ciao.
Beim Hinausgehen denk ich mir, in Wirklichkeit ist es genau andersrum. In Wirklichkeit benutzt sie mich. In Wirklichkeit tut sie mit mir, was sie will.

Ich aas:
1 Muschi

PS: hab jetzt kein Foto dabei

5 Gedanken zu „Sonntagserwachen“

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