Teufelstaxi

>> Teil I

Irgendwie hasste ich Costa Rica von Anfang an. Als ich den Flughafen auf der Suche nach einem Taxi verließ… Palmen, Palmen, Palmen, und dazwischen ein Haufen Plastikmüll. Um meine Reisetasche stets ein Schwarm von lästigen, stechenden, beißenden Arschlochfliegen. Wütend schwang ich ein paar Mal die Tasche herum, um die Biester zu vertreiben. Dabei traf ich einmal einen Chinesen am Kopf, der mich dann eine Zeit lang verfolgte und mir Fußtritte in den Arsch andeutete. Schließlich stellte sich heraus, dass er ein Taxler war. Volltreffer!
Ich suchte den Zettel mit der Adresse, die mir Muttern genannt hatte. In Costa Rica haben sie keine normalen Adressen, wie bei uns… z.B. Schasklappersdorferstrasse 4711, nein, sowas gibt’s dort nicht. Dort geht das so: „Kirche Maria Ejakulata im Stadtteil Irazu nach Westen Richtung Einkaufzentrum Masxmenos erste Strasse links bergauf drittes Haus nach Kurve rechts“ Und wenn man an diese Adressen Post schickt, kommt das tatsächlich an. Aber bis dorthin musste ich es erst schaffen. Das Taxi des Chinesen war eine Gefahr für Leib und Seele. Und er fuhr als wäre der Teufel hinter ihm her.

>> weiter in der Geschichte

Ich aas:
1 Glas Teufelsroller – ideal bei Kater

6 Gedanken zu „Teufelstaxi“

  1. Geht das denn? Untertauchen, dann weitermachen und so tun als wäre nicht ein halbes Jahr vergangen?
    Erzähl das fertig und dann will ich wissen was jetzt wieder passiert ist…

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