Hurdlewux

„Matla, ich muss Ihnen die Leviten lesen“, begann der Anstaltschef. Ich drehte meinen Kopf zum Fenster und tat recht überrascht, um seine Aufmerksamkeit auf etwas Anderes zu lenken. Umsonst. Der Chef ließ sich nicht beirren.
„Die Frau Hurdlewux…“
„Die was?“, unterbrach ich.
„Die Hotline.“
„Ah, verstehe.“
„Die Hotline hat mir gesagt, dass wir über Ihre unentschuldigten Fehlzeiten sprechen…“
„Über die was?“, unterbrach ich.
„Die Tage, an denen Sie vortäuschten, krank zu sein und in Wirklichkeit…“
„In was?“
„Was?“ Der Anstaltschef riss entsetzt die Augen auf und schüttelte den Kopf, so als wollte er alle Unklarheit aus seinem Gehirn bekommen.
„Bitte!“, rief ich und sprang von meinem Stuhl auf. „Geben Sie mir schnell eine Tablette gegen Wahnvorstellungen! Das Wochenende kommt schon in riieeeseeeen Schritten und Furzer und Bob und Brunnhilde und Sonja wollen…“

Oh und plötzlich war es vorbei und ich aas:
1 Schachtel mit dem beschissensten Essen, das ich seit Monaten zu mir nahm!

Hurdlewux

9 Gedanken zu „Hurdlewux“

  1. Bei deinem Mittagessen hast du wahrlich keinen Glücksgriff gemacht. Beim „Schachtelfutter“ ist es fast besser die Verpackung zu essen und den Inhalt zu entsorgen. Schmeckt beides „gleich bescheiden“ – nur der Vorteil, Styropor macht dich länger satt…

      1. Da hast du recht, Bob. Eigentlich bräuchte unser lieber Matla bei dem Burger gar nicht „Mc“ern – da gibt es viel Schlimmere und mit diesem Exemplar ist er sprichwörtlich der „King“.

        1. Hmmmmm, ich als Burgerking. Ja, nicht schlecht. Ich würde mit einer johlenden Menge ins Rathaus einziehen, Häupl absetzen und die Stadt regieren.
          Das Schachtelfutter war aber in der Tat zum Speiben!

Kommentar verfassen