Tempel an der Burggasse

Jedesmal, wenn ich mich die Stiegen der Hauptbücherei raufschleppe, komme ich mir wie ein Pilger vor,
der um die halbe Welt latscht, um seinen Gott zu finden.

Und am Freitag verstärkte sich dieses Gefühl, denn Philippe Djian kam zu seiner ersten Lesung nach Wien, um sein frisch übersetztes Buch vorzustellen und das durfte ich nicht verpassen. Nebenbei war ich, als ich oben im Dachgeschoß der Hauptbücherei ankam, heilfroh, daß ich nicht dem Herztod erlegen war. Und ich bin jetzt der Besitzer einer signierten Ausgabe von ‚Die Frühreifen‚ – angeblich ein Scheißbuch.

Mit irgendeinem der Anwesenden bin ich dann ins Siebenstern gepilgert. Ich war noch nie dort und es war lustig. Wir haben uns über die Schickimickiwixer vom Lokal nebenan lustig gemacht.

Ich esse:
1 Semmel mit Kürbiskernschinken, Bergbaron und Gurkerl
1 kl. Haufen Zwetschken

Ein Gedanke zu „Tempel an der Burggasse“

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