Clark und Darling

Manchmal wenn ich von der Anstalt nach Hause wanke, treffe ich auf ein junges Pärchen, das den gleichen Weg hat wie ich. Das Mädchen, äußerst reizend, lange Beine, die perfekteste Figur, die… kurz: geile Sau. Ihr Habara, groß,  hat einen Schnurrbart wie Clark Gable… überhaupt sieht er aus wie Clark Gable – also durch und durch, von oben bis unten, einfach absolut komplett beschissen.
Es ist immer schön, zu sehen, wie sie sich in der U-Bahn verhalten. Er will stehen bleiben, will zeigen, was er für eine scharfe Freundin  hat. Sie jedoch will unbedingt sitzen, sich verstecken, denn – und das ist ja das Lustige – sie hat so etwas unwiderstehliches Nuttiges an sich, dass sie offen von allen umstehenden Männern angegafft, -gepfiffen und -gemacht wird.
So vergeht wenigstens die Zeit in der Scheiß-U-Bahn.
Ich stell mir immer vor, was die beiden miteinander reden.
„Warum schauen mich alle nur so an, Clark?“
„Ach, das bildest du dir ein, Darling.“
„Nein, sieh nur! Der da! Und dort auch! Bin ich so fett? So abstoßend? Hängen meine Titten? Rieche ich aus dem Arsch? Hab ich Sperma im Haar? Oder gar weil du so häßlich bist?“
„Herr Gott nochmal! Warum reden wir Abends immer den selben Scheiß, Darling!“

Ich aas:
1 Käsekornspitz
1 Krapfen

5 Gedanken zu „Clark und Darling“

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