Die Sandler in Marias Bar

Als altes liegehaftiges Sabbermanderl ohne Zähne (und schon lange impotent) mache ich mir natürlich Sorgen um meine Zukunft. Da kamen mir die Nachrichten in den Kommentaren von gestern sehr recht: die Meldemannstrasse, das ehemalige Sandlerheim, wird zum Seniorenschlössel Brigittenau umgebaut! Werde ich letztendlich dorthin zurückkehren, wo alles begann?

Ich erinnere mich an damals, an meine erste Zeit im zwanzigsten Wiener Gemeindebezirk! Als ich nach dem Häfen dort wohnte und einen Job suchte, bekam ich ihn in „Marias Cafe“ – einem kleinen Lokal gleich ums Eck. Das Geschäft ging bei der nahegelegenen Maria, einer ehemaligen Hure aus Ungarn, sehr gut und ich war ihr Kellner! Die Insassen des Männerwohnheims konnten nicht weit gehen und so verpulverten sie bei Maria Monat für Monat das bißchen Geld, das sie vom Staat erhielten.
Ich mußte mir dort einiges gefallen lassen! Sie kackten regelmäßig das Lokal voll, von Pisse ganz zu schweigen. Maria war das alles herzlich egal, denn sie lebte sehr gut von den Sandlern und putzen mußte ich. Aber keine Angst. Mein Trinkgeld besorgte ich mir schon, indem ich die komplett besoffenen Sandler ausraubte.
Ein Jahr später begann ich dann mit dem Taxifahren, das auch nicht unerwähnt bleiben soll.

Ich aas heute:
1 in Wasser aufgeweichtes Stück Brot

9 Gedanken zu „Die Sandler in Marias Bar“

  1. Bübchen! Das issdoch alles nicht wahr!
    In Echtigkeit geben die Sandler mehr Trinkgeld als die gschissenen Yuppis – da Dir dies Detail so fremd, zweifle ich an der ganzen Story – bis auf Maria, die natürlich Marika heißt – alles erstunken und gelogen!

  2. matla, dieser ganze blog hat doch mit der wahrheit nichts zu tun… in wahrheit bist du ein bobo, der irgendwas mit medien macht, 4000 netto im monat verdient und gerne ins fabios geht… net wahr?

  3. Bravo! 100 Punkte für desertmum und cdw!
    Ich bin nicht nur ein Bobo, sonder sogar ein Pupu! Stinkreich, sportlich braungebrannt und im Sommer immer das Salz der Seychellen in der Arschritze. Trotzdem ständig nervös und übler Mundgeruch.
    Ein Möchtegernblogger, Gschichtldrucker und trotz des Geldes ein armes Schwein mit minderwertigem Ego.

    Aaaaaahhhhhhh, tut das gut, wenn man gebeichtet hat. Uhhhhhh, ahhhhh ist das geil.

  4. Aber ich hab die Dinger ja noch auf Email:

    Johannes sagte: „für diesen post hast du auch nichts besseres verdient, ausser nasses brot!“

    knofl meinte: „Wie subtil das doch alles ist :-)“

    Vanacoud sprach: „Mir kommts auch gleich hoch.“

    Und ich antwortete sowas in der Art: „Brüder, laßt uns doch gemeinsam kommen.“

    Und dann kam desertmumdarling, die glaubt, daß das überaus großzügige Trinkgeld der Insassen genug ist für Kacke und Pisse auf den Händen usw…

  5. Süsser, ich hab jahrelang die Klofrau für alle möglichen beschissenen Kinder aller erdenklichen Altersstufen gemacht…und die geben kein Trinkgeld und ihre Eltern schon garnicht…wooos wüüüst fo mia?
    Deppat redn?
    Gemma ausse – glei frißt den Aschenbecher, du Bobo!

  6. aah, und mein Geständnis:

    Ich weiß a) nicht, wie man son kleines Bildchen in diese Kommentarecke tut…
    ich bin b) die Erzherzogin Fidel von Bumsti und habe in meiner Arschritze:
    Arschfurchenschwitz und puren Goldstaub (das juckt, weshalb ich mir ein diamantbesetztes Kratzhändchen von einem nackten, eingeölten Bobo nachtragen lasse…)

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