Trotzdem besser als in Algerien

Endlich daham. Raus aus dieser verdammten Hose! Die habe ich schon seit Sonntag an.

Ich habe eben erst mit einem alten Bekannten telefoniert. Der hat mir damals in Algerien den Umgang mit dem Samuraischwert gezeigt. Er ist ausgestiegen. Zuviel Blut, zuviel zurückgehaltene Tränen, wie eine Nutte verkauft werden, dreckige Jobs, halbe Kinder, die viel zu jung ins Gras beißen.
Ich hab ihm erzählt, wie es mir geht: ich beiße nicht ins Gras, ich rauche es, ich werde nicht wie eine Nutte behandelt, verstehe mich aber gut mit ihnen, eher zuwenig Blut im Gehirn, dafür ständig verschleimte Augen. Er hat verstanden und gelacht. Und kommt nach Wien.

Ich muß mich verstecken.

Im Kühlschrank wieder gähnende Leere und kein Geld, um sie zu beseitigen. Darum esse ich Aas:
1 Brot und Toastbrot
1 Ziegel Emmenthaler

10 Gedanken zu „Trotzdem besser als in Algerien“

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