Putzland XIIII

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Je näher das Schwanz- und Fotzenland kam, umso unwirtlicher wurde die Landschaft. Der Boden sumpfig, die Luft stickig, Fauna und Flora schienen mit dem Leben abgeschlossen zu haben. Schon von Weitem erkannte der kleine Gimp am Horizont eine braungelbe Dunstglocke über dem Schwanz- und Fotzenland hängen. Ein gar grausiger Brodem aus dampfendem Urin und allerhand anderen Ausscheidungen!
Gar nicht viel später erreichte schließlich unsere lustige Reisegruppe, bestehend aus zehn Beidln, dem Putzteufel und dem kleinen Gimp, auf einem Hügel die Grenzen zum Schwanz- und Fotzenland. Die Hurenböcke, auf denen unsere kleine Gesellschaft hierher geritten war, wurden angehalten und man drückte sich erleichtert durch die engen Arschlöcher ins Freie.
„Ja, Meister Gimp. Das ist nun das Schwanz- und Fotzenland. Heimat der stolzen Beidln und Fudna.“, sprach der Putzteufel mit herumrudernden Armbewegungen.
„Sehr schön.“, sagte der kleine Gimp lächelnd und war sehr damit beschäftigt, seinen Schrecken für sich zu behalten und nicht dem Drang nachzugeben, schreiend das Weite zu suchen. Denn was der kleine Gimp da vor sich sah, überstieg all seine Vorstellungskraft. Auf das Schlimmste hatte er sich eingestellt, doch solch beschissene Zustände hatte er sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen vorzustellen gewagt!

zu Teil 15

Ich aas voll Grausen:
2 Brote mit Eiaufstrich und Käsewurst

6 Gedanken zu „Putzland XIIII“

  1. sehr packende Story, aber die Mehrzahl von Fut, dachte ich immer, ist entweder „Auto“ oder Futtn? Aber du schreibst Fudna – also die Mehrzahl von Fud…ist das eventuell eine Bezeichnung für ganz was (oder wen) anderes?
    Ich werde bei der Kirchenratssitzung heute Abend drüber nachsinnen, während ich ein Paar neue Netzstrumpfhosen klöpple, nur für den Fall, dass deine schmutzige Reise dich bei mir vorbeiführt, Schätzchen, dann wirst du ordentlich gewaschen, du Schweinigel.

  2. Darrrling, du machst mich so heiß! Deine Worte sind wie Kohle auf meiner verschleimten Vorhaut!
    Wo ich herkomme, ist die Mehrzahl von Fud „Fudna“… wobei wir das eher wie „Futna“ aussprechen. Vielleicht eine lokale Eigenheit unseres Dorfes.

  3. Ich sehe da eine Parallele zu Tolkien – in der deutschen Übersetzung benutzte er auch das Wort Elben statt Elfen.

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