Dilemma III

Dies ist der letzte Abschnitt der Analyse bevor wir zur Lösung aller Probleme der Menschheit kommen. Nachdem wir den Zustand der Welt im Allgemeinen belächelt haben, möchte ich im Speziellen noch etwas zu einem Thema sagen, das gerade sehr aktuell ist. Sehr, sehr gefährliches Terrain.
Unterschiede sind gut. Individualität ist gut. Nationalstaaten sind gut (man stelle sich eine Weltregierung unter Trumps Führung vor!). Besinnung auf alte Werte, Traditionen sind gut. Europa ist gut. Die ganze Welt ist gut, alles ist gut. Aber nur, solange jeder dort bleibt, wo er herkommt. Geht aber nicht. Niemals! Kriege, Klimawandel. War schon immer so und wird immer so sein. Menschen bewegen sich, Völker bewegen sich. Zivilisationen verschwinden und entstehen.
Das eben bringt leider mit dem derzeitigen System und mit dem, was es aus uns macht, jede Menge Probleme. Auf der einen Seite, will man nichts verlieren, den ach so schönen Lebensstandard zum Beispiel, oder irgendwelche verlogenen Werte, auf der anderen Seite will man seine Kultur und Religion nicht aufgeben. Auf der einen Seite will keiner Kinder kriegen, weil das Vorwärtskommen im System wichtiger ist, auf der anderen Seite verlangt aber unser auf unendliches Wachstum aufgebaute System – wie zuletzt besprochen – ständig nach mehr Konsumenten und Steuerzahlern.
Ja, so stellt sich der kleine Matla die Welt vor. Wenn das auch sehr oberflächlich betrachtet erscheint, kristallisieren sich doch die Faktoren heraus, die die Welt ins Chaos stürzen.

Dazu und wie das Raumschiff Enterprise schließlich die Menschheit rettet, kommen wir das nächste Mal, liebe Kinder.

Ich aas:
1 Mohnflesserl mit EKG

Krisenkrapfen

Heute ist der letzte Tag für lange Zeit, an dem ich mich von Krapfen ernähre. Morgen beginnt wieder das Apokalypsennahrungstraining (parallel zum Training gegen Tötungshemmung). Daß dieser Tag mit dem Ende des Faschings und dem Beginn der Fastenzeit zusammenfällt, ist eher auf meinen ausgeprägten Hang zum Symbolismus zurückzuführen. Das Ende der Krapfenzeit – das Ende der fetten Jahre. Der Beginn der Fastenzeit – der Beginn der Apokalypse, welcher sich durch diverse Klima- und Wirtschaftskrisen äußert.

Ja, es geht dem Ende zu. Glaubst du es nicht? Dann laß mich ein bißchen Panik verbreiten: laut TAZ rät sogar schon die deutsche Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) zum Anlegen von Vorräten für mindestens 14 Tage: Aufruf zum Hamstern. Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Blablabla hat auch schon eine eigene Internetseite für Ernährungsvorsorge angelegt: Ernährungsvorsorge in Deutschland. Ja, so schauts aus. Also auf auf! Laß mich durch! Ich muß zum Weinregal!
Und so werde ich von nun an und weiterhin Topfen und Brot essen, den Magen an schlechte Nahrung gewöhnen (genauso, wie ich meinen Geist ans Töten gewöhne – und auch ans Totsein), werde weiterhin Tetrapakrotwein bunkern.

Krisenvorsorge. Ich habs dir gesagt, also tritt mir nicht die Haustüre ein, wenn dir der friedenspendende Alkohol ausgeht, der dir selbst die schlimmste Krise wie einen sonnigen, vollgefressenen Nachmittag in einer Blumenwiese mit Pflanzen, gegen die du nicht allergisch bist, vorkommen läßt.

Ich aas zum Abschied:
Krapfen Krapfen Krapfen

PS: mein Tipp: Krisenvorsorge

Christkind – Knabe oder Mädchen?

Auch mein Darling hat sich schon gefragt, wie das mit dem Christkind ist. Ist es nun ein Bub oder ein Mädchen?
Die Kunstgeschichte zeigt uns das Christkind als Mädchen. Blond, mit weißem oder gelbem Kleid. Aber war das Jesukind nicht ein Knab‘?

Nun, du mußt eines wissen: es gibt im zentraleuropäischen Raum ein gespaltenes Lager. Es gibt zwei Glaubensrichtungen, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:

1. Glaubensrichtung: das Christkind ist tatsächlich ein Knabe. Alle bildlichen Darstellungen zeigen auch einen Knaben. Einen Knaben mit langen blonden Haaren und mädchenhafter Figur. Ja! Man muß nur etwas flexibler denken! Man muß einfach wissen, daß in jener Zeit, eben vor genau fast 2008 Jahren, vieles anders war: Männer trugen damals lange Haare, Frauen keine Haare (darum wird Maria auch immer mit Kopftuch oder Hut dargestellt – hängt natürlich alles mit dem Klima zusammen, das damals herrschte). Na? Alles klar? Sehe ich jetzt die Glühbirne über deiner Birne?

2. Glaubensrichtung: das Christkind ist ein Mädchen. Die Bibelgeschichte ist ein Gerücht, das die Tatsachen wegen der langen Zeit, die inzwischen vergangen ist, sehr verfälscht darstellt. Jesus war ein Mädchen. Und dieses Mädchen hieß nicht Jesus, sondern Inge. Stand auch so am Kreuz – die Römer, die Analphabeten, haben nur nicht richtig schreiben können und „Inri“ ins Holz geritzt. Gott ist ebenfalls eine Frau. Josef und Maria gab es nie. Nur den leiblichen Vater von Inge, ein Kunstschnitzer, der sich „Josef Maria“ nannte. Ein Künstlername so wie z.B. Klaus Maria Brandauer. Dieser Josef Maria hatte ein Verhältnis mit Gott und daraus entstand Inge, unser Heiland.

Welcher Glaubensrichtung du anhänglich bist, geht mich zwar nichts an, wäre aber für statistische Arbeit interessant.

Ich esse nichts mehr. Rauche nur noch Marihuana, um das durchzustehen. Aufwiedersehen.

Schäne Wähnachten und wir sehen uns nächstes Jahr, du Sack.

Mitmachadvent in der Dualität Salami Klima

Mann, das war vielleicht ein Schock am Samstag! Es war so gegen acht Uhr am Abend, ich sitze da nichts ahnend in meinem eigenen kleinen Flak-Turm, saufe was das Zeug hält (schließlich ist Advent), da gehen plötzlich auffällig viele Lichter in Wien aus. Ich natürlich krieg da volle die Panik, Alter, weil das bedeutet nur eins: SANTA KOMMT! Santa kommt geflogen und will Wien erobern!
Wie gut, daß die Wiener das noch vom Krieg kennen! Wenn der Feind geflogen kommt, sofort alle Lichter aus! Ach, geliebtes Wien!
Sofort schaltete ich meine Flugabwehrflutlichter an, um den Himmel über Wien auszuleuchten – die Dinger verbrauchen zwar in kürzester Zeit soviel Energie wie hunderdreiundzwanzig Haushalte an einem Wochenende, aber was sein muß, muß sein. Kurz überlegte ich auch, ob ich die Draken anrufen sollte, aber ließ es dann bleiben.
Doch nichts passierte. Kein Santa war zu sehen, kein einziger verdammter Schlitten mit Rentieren. Etwas verdutzt trank ich mich ins Koma.

Erst heute erfuhr ich von der Nachbarin, was das plötzliche Erlöschen der Lichter tatsächlich bedeutete! Licht aus für das Klima! Mitmachklimarettung! Und ich nicht mitdabei! Schade, denn auch ich hätte so gerne ein Zeichen gesetzt und damit meine Nachricht dem Planeten Erde übermittelt:
„Lieber Planet Erde! Wir wissen zwar in Wirklichkeit gar nicht, wie deine Systeme in Gesamtheit funktionieren, aber wir gehen jetzt mal davon aus, daß wir schuld sind und bald dann leider den Hitzetod sterben müssen. Oder den Kältetod. (Sollte keins von beiden eintreffen: dein Wetter wird auf alle Fälle weiterhin Scheiße sein).
Bevor wir uns aber dagegen wehren, verarscht und versklavt zu werden , sitzen wir lieber mit vollgeschissenen Hosen und mit dem Finger in der Nase vor dem Fernseher und drehen halt für ein paar Minuten das Licht aus. Nur für dich! Lieber Planet Erde!“

Ist ja grade jetzt im Advent so romantisch, wenn alle Lichter aus sind und die Kerzlein brennen.

Und ich esse:
1 Apfel Kronprinz Rudolf
1 Schachtel Salami Duo
1 Flasche Rotwein El Copero

Klimawandel! Die wahren Sünder zu Weihnachten!

Trotz Drohungen seitens des FBIs gehen meine Haßtriraden gegen die zunehmende Santaklausifizierung Mittelerdes weiter.

In diesem sehr weihnachtlichen Video kann man sehen, was von Santa und seinen Giftzwergen zu halten ist und WARUM SIE DIE WAHREN KLIMASÜNDER SIND!

Das bedeutet also, daß die Kuhfladen unschuldig sind!

Ich esse:
1 Giftzwerg mit Haut und Haaren

Begehrte Kasperlpost für den seelischen Strip

Ach Mädels, wie stellt ihr euch das vor?

In den gestrigen Kommentaren wurde ein Foto von mir gefordert! Was wollt ihr denn noch? Tag für Tag ziehe ich mich doch schon vor euch aus! Meine Seele liegt euch zu Füßen!!! Noch dazu in praktischer elektronischer Form! Genügt euch mein geistiger Striptease nicht? Müßt ihr unbedingt noch sehen, in welcher sterblichen Hülle euer Matla steckt? OH, ihr Ungläubigen! Selig die, die glauben, ohne mit ihren Fingern in meinen Stigmen herumstochern zu müssen!

Aber okay. Ich verstehe auch, daß man irgendwann ein konkretes Bild des Objekts seiner Begierde haben möchte! Ja, ich verstehe das. Deshalb, liebe Kinder, möchten wir von euch wissen:
Wie stellt ihr euch euren Matla vor? Wie sieht er aus? Beschreibt den Matla, zeichnet oder bastelt ihn! Schreibt uns eure Antworten in die Kommentare oder schickt sie an folgende Adresse: Kasperlpost
Besonders freuen wir uns über einen gezeichneten Matla, blitzeschnelle eingescannt und an die Kasperlpost geschickt!

Nachdem laut _susi gestern bereits mein verschrumpelter Schwanz am Foto zu sehen war, gibt es erste Mutmaßungen, nach denen ich so aussehen könnte: Ist das Matla?

Ich esse passend zum Klima:
1 Fischbrot

Klack klack

Den Vormittag habe ich damit verbracht, Wasser auf den Balkon zu spritzen und zu beobachten, wie es verdampft. Dann habe ich Hunger bekommen und bin wieder mit dem klimatisierten Auto zu Billa gefahren.

Aus meiner Tiefgarage rase ich immer mit Vollgas die Auffahrt hinauf, um kurz aber doch mit dem Wagen den Kontakt zum Boden zu verlieren. Manchmal überspringe ich gar den ganzen Gehsteig.
So stieg ich auch heute aufs Gas, bewaffnet mit meiner riesigen verspiegelten Sonnenbrille aus den 70ern. Aber was mußte ich sehen? Die dämliche Nachbarin stand draußen am Gehsteig genau in der Garagenausfahrt. Ich wollte nicht unnötig bremsen und hupte. Aber was macht sie? Springt sie etwa zur Seite? Nein! Sie blieb stehen und sah ihrem Tod entgegen, die Depperte! Weil ich kein Unmensch bin, bremste ich doch. Es ging sich aber mit dem Bremsweg nicht ganz aus und so rammte ich den Betonpfeiler an der Ausfahrt. Mein Gott, war das ein Knall! Ich sprang aus dem Auto, stieß die erstarrte Nachbarin zur Seite und sah mir den Schaden an. Nicht so schlimm. Während ich die Delle befühlte, hörte ich hinter mir die Nachbarin kreischen:
„Du blöööööödes Aaaaaaarschloch!“ Ich wußte schon, was jetzt kam und machte einen Schritt nach vor. Ihre Faust verfehlte mich und donnerte auf die Motorhaube. Noch ein Delle, na toll! Ich sah sie kurz emotionslos durch meine Spiegelsonnenbrillen an und fuhr dann weg.
An der Billakassa traf ich auf eine sehr höfliche Frau, die nicht wollte, daß ich ihren Schweiß roch. Sie bat mich, etwas mehr Abstand zu halten.
Beim Zurückfahren sah ich die Nachbarin, wie sie sich den Gehsteig entlang quälte – in der prallen Sonne. Wie blöd muß man sein, um heute auf die Straße zu gehen? Einer Eingebung folgend begann ich neben ihr herzufahren und sie anzusehen. Sie bemerkte mich und kam zum Wagen. Knapp bevor sie am Wagen war, betätigte ich die automatische Türverriegelung. Klack. Sie blieb kurz stehen, zeigte mir den Stinkefinger und ging dann wieder weiter. Klack. Ich hupte, stieg aufs Gas und fuhr heim.

Zuhause angekommen aß ich – passend zur Hitze:
1 EKG
1 rote Kugel

Delirium fäkalia

Ich glaub fast, meine Fenster funktionieren nicht mehr. Wenn ich drauf schaue, sehe ich ein Standbild. Es bewegt sich nichts mehr.

Und überhaupt scheint die Welt durch die Hitze eingefroren zu sein. Als ich grade mit meinem klimatisierten Auto die 50 Meter zum Billa gefahren bin, sah auch alles sehr „statisch“ aus.
Naja. Aber dann im Billa! Ja da tat sich schon was! Die Menschen dort haben sich bewegt – nicht schnell, aber doch.
Ich hab bei der Bestellung auch ganz langsam gesprochen, weil ich ja Verständnis für euch Menschen habe.

Und das esse ich:
1 EKG – endlich wieder!!!!!!!!!!!!!!
1 Kisterl rote Kugeln
1 Schachtel Eis
2 Flaschen Retsina aus Attika – der beste Wein im Sommer
4 Dosen Bier – Zipfer Märzen – das beste Bier der Welt, aber nur aus der Dose
1 Kloduftdings Blue Star – weil mein Scheißhaus stinkt erbärmlich – überhaupt, die ganze Wohnung stinkt nach Fäkalien (ich habe alle Fenster zu, weil ich die Klimageräte laufen habe).

Apokalyptischer Wetterwandel

Entweder liegt es am Wetterwandel oder am Schlafmangel, aber ich erwarte in Kürze wieder die Apokalypse.

Wie gefesselt sitze ich schon den ganzen Tag auf der Dachterasse und starre Richtung Industrieviertel. „Komm schon! Wo bleibst du?“ Nur zu lebendig ist mir das Bild eines aufgehenden Atompilzes vor den Augen.
Mein ganzes Leben lang träume ich schon, regelmäßig, von explodierenden Atombomben. Im Schlaf schmiede ich schon seit frühester Kindheit Pläne, wie ich aus der zerstörten Stadt wandere, was ich mitnehme, warme Kleidung für den nuklearen Winter, wie ich mich zuerst von toten Menschen ernähre und dann von Insekten.
Bevor ich noch wußte, was eine Atombombe ist, erzählte ich meiner Mutter von meinen Träumen, von einem Feuerpilz, der soviel Wind macht, daß ganz Häuser weggeweht werden.

Also vergiß die Lüge vom Klimawandel, uns steht schlimmeres bevor.

Damit muß ich leben und ich esse trotzdem:
1 EKG
1 Schachtel Ribisel, die es bei Billa für nur 5,50 Euro gibt!
Ein Schnäppchen für alle, die kein Obst von der Südhalbkugel der Erde bekommen können.

Das Foto:

Klimawandel ist JETZT!

Und ich bin vorbereitet!

Darum habe ich mir diese Woche schon 4 Klimaanlagen gekauft. Jetzt, da ich Geld vom Paten bekommen habe, ist mir nichts teuer genug.
Die Klimageräte haben es in sich. Hier in der Wohnung hat es angenehme 16 Grad, fast zu kalt, um nackt zu arbeiten.
Als es mir in der Wohnung zwischendurch doch etwas zu eisig wurde, setzte ich mich, um die Wohnung etwas warm werden zu lassen, mit zwei Klimageräten – eines links, eines rechts – auf die Straße vor mein Fenster, durch das ich sehr listig die Stromkabel leitete. Soll doch ganz Wien ein Stück meines Luxus abbekommen! Alle sollen es ein kleines Stückchen kühler haben!
Dabei trank ich einige Gläser Weißwein mit Zitrone und Eiswürfeln. Auf dich, Pate, du Arsch!

Wieder in der Wohnung esse ich:
1 EKG
1 Apferl
1 Flasche grüner Veltliner